HSG Pleichach - HaSpo Bayreuth 19:32 (11:19)
Die HaSpo-Frauen konnten in Unterfranken jetzt auch den ersten Saisonsieg feiern, der vor allem in der Höhe so nicht zu erwarten war. Die Bayreutherinnen sprühten dabei vor Spielfreude. Nach einem gegenseitigen Abtasten setzte HaSpo mit einem 12:2-Lauf in der 16. Minute beim Zwischenstand von 4:14 ein erstes Ausrufezeichen. Grundlage hierfür war eine sehr wache Abwehrleistung, die Grundvoraussetzung für einen starken Auftritt von Torhüterin Hanna Bauer war. So waren für die Hüterin nicht nur klare Wurfbilder abzuarbeiten, sondern zudem hielt Bauer zahlreiche freie Bälle und gleich drei Siebenmeter der Gastgeberinnen.
Dies führte zu einem sehr guten Gegenstoßspiel. Lediglich in der Zeit zwischen der 16. und 20. Minute ließ man Pleichach vier Tore in Folge erzielen. Eine HaSpo-Auszeit brachte dann aber wieder Konzentration ins Bayreuther Spiel und auch die 7:6-Angriffsmaßnahme der Pleichacherinnen verpuffte dann.
Auch im zweiten Durchgang behielt HaSpo ihre konzentrierte Spielweise und spätestens bei der 26:14 Führung in der 45. Spielminute war dann auch jeglicher Zweifel für den ersten Saisonsieg beseitigt.
„Die Basis für unseren Erfolg war die über weite Strecken sehr gute Defensive“, resümiert Trainer Andreas Berghammer. Hervorzuheben ist auch die Spielfreude, mit der immer wieder freie Einwurfmöglichkeiten kreiert wurden. „Wir haben uns dann aber zu viele Fehlwürfe geleistet“, schränkt dazu Berghammer sein Lob ein.
HaSpo spielte im Tor mit Hanna Bauer; im Feld mit Nora Kister (1); Anna Mahl (10/4), Jenny Riefler (6), Lisa Knapp (1), Simone Vogelsang (7), Karla Steiner (1), Janice Radtke (1), Bianca Dahinten (5), Michelle Heinrich und Nora Glaß.