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03.09.2026 | Vorbericht: Männer I

Letzter HaSpo-Test in heimischer Halle

Letzter HaSpo-Test in heimischer Halle

Heimspiele sind selten im Vorbereitungsprogramm von HaSpo Bayreuth für die neue Saison in der Handball-Regionalliga Bayern der Männer. Bislang gab es nur ein einziges am 22. Juli, das gegen die Drittliga-Mannschaft des HC Erlangen mit 29:34 verloren ging, und das zweite wird nun auch gleich das letzte sein: An diesem Freitag um 20.30 Uhr hat die Mannschaft von Trainer Mathias Bracher die HSG Suhl aus der Oberliga Thüringen im Schulzentrum Ost zu Gast. Ursprünglich war zwar noch eine Partie am folgenden Mittwoch geplant, aber die kann wegen der großräumigen Sicherheitsmaßnahmen für das Konzert der Toten Hosen auf dem nahen Volksfestplatz nicht stattfinden. Stattdessen werden die Bayreuther an diesem Tag ihre Generalprobe für den Saisonstart am 19. September nun bei der SG Helmbrechts/Münchberg absolvieren.

Obwohl die HSG Suhl für HaSpo näher liegt als die meisten Rivalen in der Regionalliga Bayern, hat sie einen besonderen Reiz als völlig unbekannter Gegner. „Tatsächlich bin ich diesem Verein weder in der aktiven Laufbahn noch danach jemals begegnet“, sagt Co-Trainer Steffen Berghammer. „Das dürfte innerhalb einer solchen Entfernung sicher nicht für viele gelten.“ Die Südthüringer sind 2025 aus der Regionalliga Mitteldeutschland abgestiegen und mussten in der vergangenen Saison der Oberliga Thüringen beim Kampf um den Wiederaufstieg trotz starker 35:9 Punkte als Vizemeister dem dominierenden HSV Apolda (42:2) den Vortritt lassen.

Dabei setzte man in Suhl auf eine Mannschaft mit ungewöhnlich stark international geprägter Besetzung. Neben sechs Ukrainern, darunter die Linkshänder Valerii Ivanov und Oleksii Ganchev als Spitzenduo der internen Torjägerliste mit 148 beziehungsweise 104 Treffern, standen im HSG-Aufgebot vier Serben sowie ein Nordmazedonier und ein Ungar. Auf seiner Internetseite betont der Verein sein Engagement für die Nachwuchsarbeit, aber auf die erste Mannschaft hat sich das bisher offenbar kaum ausgewirkt.

„Mit dem Gegner haben wir uns gar nicht so sehr befasst“, sagt Berghammer. „Für das Trainerteam geht es hauptsächlich darum, wie sich unsere Mannschaft zu diesem Zeitpunkt präsentiert.“ Am entsprechenden Ehrgeiz könne kaum Zweifel bestehen: „In einem Heimspiel gilt das vielleicht sogar noch etwas mehr. Aber grundsätzlich wird jeder Spieler jede Möglichkeit nutzen wollen, sich zu zeigen. Schließlich haben wir ja auch einen recht großen Kader.“ Freie Plätze im Aufgebot entstehen diesmal, weil Maximilian Berthold, Stefan Wopperer und Moritz Schmidt aus verschiedenen Gründen verhindert sind. Zudem wird Timon Hübner, der aus dem gewonnenen Turnier in Berlin angeschlagen hervorgegangen ist, wahrscheinlich noch einmal geschont.