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14.07.2026 | Allgemein

Jubiläumsfest ein großer Erfolg

Jubiläumsfest ein großer Erfolg

Das perfekte Wetter hat sicher dazu beigetragen. Allein erklärt es aber nicht die große Resonanz beim HaSpo-Sommerfest, das in diesem Jahr durch die Feier des 25-jährigen Vereinsjubiläums noch aufgewertet wurde.Auch wenn sie niemand genau gezählt hat, waren es insgesamt zweifellos deutlich mehr als 300 Besucher, die über den ganzen Tag verteilt am Sportheim des HaSpo-Stammvereins BSV 98 feierten. Von den 1000 Losen für die Tombola mit 500 Preisen von zahlreichen lokalen und auch überregionalen Sponsoren war am Ende ebenso nichts mehr übrig, wie von Steaks, Bratwürsten und Pommes sowie vom Salat- und Kuchenbüffet, das freiwillige Helfer bestückt hatten. Neben Prominenz aus der Stadtpolitik und Förderern des Vereins waren unter den Gästen auch ehemalige Aktive, deren Lebensmittelpunkt längst weit von Bayreuth entfernt liegt, ob in Leipzig oder München.

An der Spitze der Gästeliste stand Oberbürgermeister Andreas Zippel, der für ein sehr persönliches Grußwort viel Beifall bekam: „Ich könnte die HaSpo-Erfolge vortragen, ich habe alles da. Aber das ist es nicht, was diesen Verein ausmacht. Wenn man mit anderen Leuten darüber redet, kommt immer das Gespräch auf das soziale Engagement; dass dieser Verein zeigt, wie über das Sportliche hinaus Gemeinschaft geschaffen wird.“ Nicht zuletzt auch bei seinen Mitarbeitern genieße HaSpo einen guten Ruf, als „Verein, auf den man sich verlassen kann“: „Es wird in der Verwaltung sehr wohl registriert, wie HaSpo-Mannschaften ihre Sportstätten hinterlassen. Das ist leider nicht selbstverständlich.“


Ehrung des BHV-Bezirks für Andreas Berghammer

Die Gratulation des Bezirks Oberfranken im Bayerischen Handballverband (BHV) zum HaSpo-Jubiläum sprach zunächst der langjährige Bezirksvorsitzende Klaus-Dieter Sahrmann aus Eckental aus. Den Zusammenschluss der Handball-Abteilungen der Bayreuther Lokalrivalen BTS und BSV 98 im Frühjahr 2001 bezeichnete er als „eine der besten Entscheidungen im Bezirk“. HaSpo sei heute ein „Leuchtturm-Verein in Oberfranken“, in dem „Zusammenhalt gelebt“ werde. In dem Zusammenhang dankte er insbesondere den Bayreuthern, die im BHV-Bezirk mitarbeiten, allen voran Andreas Berghammer und Matthias Fehn.

Sahrmanns noch nicht lange amtierender Nachfolger Christian Puespoeki aus Coburg hob den „Hexenkessel“ hervor, den man bei Spielen im Bayreuther Schulzentrum Ost erleben könne: „Das spielt niemand gern als Gegner, auch wir aus Coburg nicht. Aber man erlebt hier immer eine Gemeinschaft, die Respekt verdient.“ Ganz entscheidend hänge das mit der Person des seit der Gründung amtierenden Vorsitzenden Andreas Berghammer zusammen: „Er ist seit 25 Jahren die gute Seele dieses Vereins. Das weiß jeder im Bezirk.“ Schließlich überraschte Puespoeki mit der Ernennung Berghammers zum Ehrenmitglied des BHV-Bezirks „für alles, was er im Bezirk und darüber hinaus geleistet hat.“ Der HaSpo-Vorsitzende zeigte sich bewegt („Das war nicht abgesprochen.“), fand jedoch sofort seinen typischen Humor wieder: „Was bedeutet das denn? Kann ich jetzt in Oberfranken umsonst Bus fahren?“ Sahrmann erwies sich aber als schlagfertig: „Nur in BHV-Bussen!“

Ebenso launig ging es beim kurzen Rückblick auf Höhepunkte der Vereinsgeschichte zu, bei dem Stephan Müller noch mehr Detailkenntnis bewies, als in der weitgehend von ihm verfassten HaSpo-Chronik. Wiederholt entdeckte er unter den Zuhörern die Protagonisten von Schlüsselszenen: „Steh mal auf!“ Ebenfalls nicht allen bekannt war auch die Ergänzung von Berghammer, dass HaSpo nach der Gründung erst einmal „überhaupt kein Geld“ gehabt habe: „Die erste Saison haben wir noch mit Trikots von BSV oder BTS gespielt.“ Das leitete über zum Dank an den anwesenden Brauerei-Chef Jeff Maisel, dessen Unternehmen mit verschiedenen Markennamen von Beginn an treuer Hauptsponsor blieb. Der langjährige Mannschaftskapitän Thomas Bader präsentierte sogar das erste HaSpo-Trikot mit der Werbung für das damalige „Aktien Pilsener“. „Wir hatten einmal ein Sponsoring-Angebot von der Brauerei Erdinger, aber wir dachten natürlich, das können wir nicht machen“, berichtete Berghammer zur Beschreibung des Verhältnisses zur Maisel-Brauerei. „Aber der leider viel zu früh verstorbene Andreas Maisel sagte damals: ,Seid ihr verrückt? Natürlich macht ihr das!\'“