Das Sommerfest von HaSpo Bayreuth hat einen festen Platz im Terminkalender, doch diesmal ist es etwas Besonderes: Wenn am Samstag, 11. Juli, ab 14 Uhr am Sportheim des BSV 98 an der Äußeren Badstraße gefeiert wird, steht auch ein Jubiläum im Mittelpunkt. Schließlich ist es 25 Jahre her, dass sich die Handball-Abteilungen von BSV 98 und BTS zum „Handballsportverein“ Bayreuth zusammengeschlossen haben.
Deswegen steht ab etwa 19 Uhr auch ein etwas formellerer Teil als sonst auf dem Programm. Dazu werden Vertreter des Handballverbands ebenso erwartet, wie Bayreuther Kommunalpolitiker – allen voran Oberbürgermeister Andreas Zippel (SPD). Stephan Müller (BG), der einen großen Teil der Vereinschronik geschrieben hat, wird in einem Vortrag an Höhen und Tiefen der Vereinsgeschichte erinnern.
Allerdings will Andreas Berghammer die Veranstaltung nicht als Festakt verstanden wissen: „Die Gemütlichkeit steht wie immer im Vordergrund“, sagt der von Beginn an amtierende HaSpo-Vorsitzende, der im Frühjahr 2001 die Gelegenheit wahrgenommen hat, die damaligen Probleme der jahrzehntelang unversöhnlich wirkenden Lokalrivalen zu ihrer Zusammenführung zu nutzen. Der BSV 98 hatte eine starke erste Mannschaft, aber keinen Nachwuchs – die BTS einen starken Nachwuchs, aber keine erste Mannschaft.
Trotz des offiziellen Anlasses wird es also beim HaSpo-Fest so ungezwungen zugehen wie gewohnt. Dafür garantiert schon allein das bewährte Familienturnier, in dem gemischte Teams aus allen Generationen im Rasenhandball, Beachhandball und Fußball antreten. Für zusätzliche Abwechslung sorgt der Festausschuss (Berghammer: „Die machen das super!“) mit einer Tombola und einem besonderen HaSpo-Quiz. Auch für Verpflegung ist reichlich gesorgt von Kaffee und Kuchen über Grillbüffet mit Pommes, Salatbar und Getränkeauswahl bis zur Afterparty mit Longdrinks, Aperol und natürlich Musik. Zudem gibt es speziell gestaltete Jubiläums-T-Shirts. Dabei betont Berghammer die besonnene Preisgestaltung bei allen Elementen: „Wir wollen mit unserem Fest keinen Gewinn machen.“