Frauen Regionalliga
FC Bayern München – HaSpo Bayreuth 14:22 (9:9)
Der letztlich deutliche Sieg der HaSpo-Frauen gegen den FC Bayern München resultiert in erster Linie aus einer deutlichen Steigerung in der zweiten Halbzeit der Partie. Denn die Gäste benötigten praktisch den kompletten ersten Durchgang als Anlaufzeit. Der anfängliche 1:4-Rückstand konnte so erstmals beim 8:8 in der 29. Spielminute ausgeglichen werden.
In der zweiten Hälfte dieser niveauarmen Begegnung stabilisierte sich dann nicht nur die HaSpo-Abwehr, wodurch man mehrere Gegenstoßtore erzielen konnte, sondern auch im Angriff fanden die Bayreutherinnen zielstrebiger den Weg zum Tor. Man erlaubte den Münchnerinnen nur noch fünf eigene Treffer und strebte dadurch vom 9:12-Vorsprung in der 35. Minute über einen 5:0-Lauf zwischen der 48. und 55. Minute dem sicheren Erfolg entgegen.
»Es war sicherlich kein hochkarätiges Spiel, aber am Ende bin ich trotzdem damit zufrieden, dass sich die Mädels in der zweiten Halbzeit noch einmal besonnen haben und damit einen klaren Erfolg für sich verbuchen konnten«, fasst HaSpo-Trainer Andreas Berghammer seine Beurteilung zusammen.
Nach diesem zweiten Auswärtssieg der Saison empfangen die HaSpo-Frauen zum Saisonfinale am Samstag zur ungewohnten Uhrzeit um 18:30 Uhr den Tabellendritten SV München-Laim.
HaSpo spielte im Tor mit Hanna Bauer und Alina Vizethum; im Feld mit Annika Friedrichs (2), Anna Mahl (7), Karla Steiner (1), Sophie Braun (1), Lisa Knapp (2/1), Greta Pfeifer (1), Janice Radtke (1), Bianca Dahinten (4), Anouk Erdrich (3).
Andreas Berghammer