Frauen Regionalliga
TSV Herrsching – HaSpo Bayreuth 29:25 (12:13)
Eine über weite Strecken des Spiels sehr engagierte und konzentrierte Abwehrleistung war die Grundlage für eine überwiegend sehr ausgeglichene Begegnung gegen den TSV Herrsching. So war es auch die Bayreuther Defensive, die die bereits in der ersten Hälfte hohe Fehlerquote im Angriff hervorragend kompensierte.
Besonders gut gelang es über fast die komplette Spielzeit, den überfallartigen Gegenstoß und die schnelle Mitte der Gastgeberinnen zu kontrollieren – ein Punkt, den man sich vor der Begegnung insbesondere vorgenommen hatte.
Nach dem 12:13-Halbzeitstand hätte HaSpo zu Beginn des zweiten Durchgangs sogar noch weiter in Führung gehen können. Doch die Bayreutherinnen leisteten sich nicht weniger als sieben Angriffe ohne Torerfolg und konnten die zwischenzeitliche Führung des TSV Herrsching nicht verhindern. Nach dem 15:15-Ausgleich in der 38. Spielminuten ließen die Kräfte dann sichtbar nach. In dieser Phase kamen auch noch ein paar Schiedsrichterentscheidungen hinzu, mit denen die Bayreutherinnen haderten.
So fiel in der 56. Minute die vermeintliche Vorentscheidung für die Gäste, als die Oberbayerinnen mit dem 26:22 erstmals einen 4-Tore-Vorsprung erzielen konnten. Die HaSpo-Frauen stemmten sich zwar mit ihren letzten Kraftreserven gegen die drohende Niederlage und versuchten mit einer Manndeckung schneller wieder in Ballbesitz zu kommen, konnten letzteren aber nicht mehr in die erforderlichen Torerfolge ummünzen.
»Es ist schade, dass sich die Mädels für die wirklich tolle Leistung nicht belohnen konnten. Wir waren in diesem Spiel eine absolut gleichwertige Mannschaft, haben gute Lösungen gefunden, müssen aber weiter an unserer Abschlussschwäche arbeiten«, fasst Trainer Andreas Berghammer die Begegnung zusammen.
HaSpo spielte im Tor mit Alina Vizethum und Hanna Bauer; im Feld mit: Bianca Dahinten (1), Annika Friedrichs (1), Lena Eckert (4), Anouk Erdrich (2), Anna Mahl (13/5), Sophie Braun, Jenny Riefler (1), Lisa Knapp (2), Karla Steiner, Janice Radtke (1).
Andreas Berghammer