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    Herren I | Bayernliga, 2018/2019
    Spielnummer: 20010131

    TSV Friedberg gegen Herren I

    am 09.03.2019 um 20:00 Uhr

    Ort: Sporthalle des TSV, Am Chippenham Ring 1, 86316 Friedberg
    Spielart: Saison

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    Halbzeitergebnis: 12:13

    Ergebnis: 23:22

     

    Haspo verpasst Vorentscheidung

    Bayreuther verlieren beim TSV Friedberg mit 22:23

    Beim TSV Friedberg (3.) war Haspo Bayreuth (6.) dem Auswärtssieg mehrfach sehr nahe und hatte beim Stand von 22:21 die Chance zur Vorentscheidung. Am Ende setzte es mit dem 22:23 (13:12) im sechsten Rückrundenspiel der Bayernliga dann aber doch noch die fünfte Niederlage. Und so muss sich die Mannschaft der beiden Trainer Michael Werner und Marc Brückner in der Tabelle nach unten orientieren.

    Bereits vor dem Spiel hatte sich bei Haspo Bayreuth das Gefühl eingestellt, beim favorisierten TSV Friedberg vielleicht doch etwas holen zu können. Grund zum Optimismus lieferte die kurzfristig verbesserte Personalsituation. So schaffte es nicht nur der eigentlich privat verhinderte Rückraumspieler Tim Fehring rechtzeitig zum Spiel, sondern auch die angeschlagenen Stefan Wopperer und Jan-Philip Kritzenthaler wurden rechtzeitig zum Gastspiel in Augsburg wieder fit. „Wir hatten seit langer Zeit wieder einmal genügend Wechseloptionen und konnten so auch unser Niveau in der offensiven Abwehr aufrecht erhalten“, freute sich auch HaSpo-Trainer Marc Brückner über die Personalsituation. „Leider haben wir es aber wie schon zuhause gegen München wieder nicht geschafft, offensiv unser Level über 60 Minuten hochzuhalten und haben in den entscheidenden Situationen verkrampft.“

    Nach dem 0:2-Rückstand (3.) waren die Bayreuther sofort gut in der Partie, ließen sich auch von zwei frühen Zeitstrafen gegen Tom Elschner nicht beeindrucken und führten, angetrieben vom in den ersten 30 Minuten sehr treffsicheren Paul Saborowski über 6:5 (11.) beim 10:7 (21.) sogar erstmals mit drei Toren. Zwar ließ Haspo beim 12:12 zehn Sekunden vor der Pause schon wieder den Ausgleich zu, doch mit der Halbzeitsirene sicherte Fabio Nicola den Gästen eine knappe Führung.

    Auch im zweiten Durchgang schienen die Bayreuther mit ihrer offensiven 3:2:1-Abwehr, die dem Bayernliga-Toptorschützen Fabian Abstreiter nur ein Feldtor genehmigte, alles im Griff zu haben. Schnell führten die Gäste beim 17:14 (36.) wieder mit drei Toren Unterschied, ließen nun aber eine frühe Vorentscheidung durch einige Fehlwürfe bei besten Einwurfchancen liegen. Bis zum 20:18 (46.) hielt der Haspo-Vorsprung aber dennoch. Und auch einen Friedberger 3:0-Lauf zum 20:21 (49.) konterten die Gäste noch zur neuerlichen Führung beim 22:21 (53.), doch gerade in dieser Phase scheiterte Haspo nun am eigenen Nervenkostüm. Ganze vier Minuten und zehn Sekunden stand es 22:21, wobei die Bayreuther in dieser Phase gleich mehrmals freistehend die Chance zur endgültigen Entscheidung ausließen. So drehten die Schwaben durch Andreas Dittiger (5 Tore) 35 Sekunden vor dem Ende das Spiel. Und auch mit der sieben gegen fünf Überzahl wollte den Bayreuthern kein Treffer zum eigentlich verdienten Ausgleich mehr gelingen. „Wieder einmal schaffen wir es nicht, ein Spiel vorzeitig zu entscheiden und scheitern dabei alleine an uns selbst“, ärgerte sich Haspo-Trainer Michael Werner nach Spielschluss. „Wir belohnen uns einfach nicht für unsere guten Leistungen, und dann haben wir im Spitzenfeld der Bayernliga, das muss so klar sagen, momentan einfach nichts verloren.“

    Haspo Bayreuth: Hennig, Brückner – Nicola (4 Tore), Baldauf, Kritzenthaler, Funke (2), Berghammer (2), Saborowski (6), Elschner (3), Wopperer (3 Tore/davon ein Siebenmeter), Goeritz (1), Klenk, Fehring (1/1). berg


    Nordbayerischer Kurier vom Montag, 11. März 2019, Seite 30