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    Herren I | Bayernliga, 2019/2020
    Spielnummer: 20010113

    HSC 2000 Coburg II gegen Herren I

    am 02.02.2020 um 16:00 Uhr

    Ort: Coburg BGS-Halle [220041], Wilhelm-Ruß-Str. 4, 96450 Coburg
    Spielart: Saison

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    Halbzeitergebnis: 9:14

    Ergebnis: 20:26

     

    Eindrucksvolles Ausrufezeichen

    Männer-Bayernligist Haspo Bayreuth gewinnt Verfolgerduell beim Ex-Drittligisten HSC Coburg II mit 26:20

    In eindrucksvoller Manier und mit einer mannschaftlich geschlossenen Vorstellung hat Männer-Bayernligist Haspo Bayreuth beim Drittligaabsteiger HSC 2000 Coburg II einen hoch verdienten 26:20 (14:9)-Derbysieg eingefahren und dadurch den zweiten Rang gefestigt.

    Die Anfangsphase gehörte allerdings den Hausherren, die als Tabellenvierter mit einem Heimsieg bis auf einen Zähler an die Bayreuther hätten heranrücken können. Nach knapp fünf Minuten führte Coburg mit 3:1 und machte klar, dass es für die Gäste keine leichte Aufgabe werden würde. Angetrieben von rund 80 mitgereisten Haspo-Fans glich die Mannschaft des Trainergespanns Michael Werner und Marc Brückner zum 3:3 (8.) aus und zeigte sich unbeeindruckt, dass Coburg bis zum 7:6 immer wieder vorlegen konnte. Das 8:7 markierte die erste Bayreuther Führung und die Residenzstädter gingen von nun an nie mehr in Front.

    Entscheidenden Anteil an der deutlichen 14:9-Pausenführung hatte der stark aufspielende David Klima, der in den letzten zehn Minuten vor dem Seitenwechsel vier Tore erzielte und von der Coburger Defensive nicht zu halten war. Die offensive Bayreuther 3:2:1-Abwehr erwies sich einmal mehr als bärenstark gegen Gastgeber, denen mehr und mehr die Ideen ausgingen. Dabei tat sich Geburtstagskind Sven Goeritz hervor, der viel investierte und einige Ballgewinne erzwang. Mit fünf Treffern war er zudem zusammen mit Linkshänder Paul Saborowski bester Torschütze bei den Bayreuthern. Außerdem konnte sich das Haspo-Team auf ihren Mann im Tor verlassen: Robin Hennig zeigte gegen seinen Ex-Verein eine gute Leistung, sodass der angeschlagene Nick Tornow nicht gebraucht wurde.

    Im zweiten Abschnitt knüpften die Wagnerstädter nahtlos an die Leistung vor der Pause an und bauten die Führung bis auf 16:9 (32.) aus. Der beim 9:9 begonnene 7:0-Lauf war letztlich der Schlüssel zum Erfolg, der das Pendel auf die Bayreuther Seite ausschlagen ließ. Coburg gab sich zwar nicht auf. Doch die Haspo-Defensive war an diesem Tag wieder stark und ließ Coburg kaum Luft zum Atmen. Auch als die Hausherren noch einmal auf 15:19 (48.) verkürzten und mit einer offensiven Deckungsvariante alles auf eine Karte setzten, ließ sich Haspo nicht mehr verunsichern und fand in der Offensive gute Lösungen.

    Für die endgültige Entscheidung sorgte dann ausgerechnet Torwart Hennig, der den Ball nach einer Parade zum 23:17 ins leere Tor beförderte, da Coburg mit sieben Feldspielern agiert hatte.

    Die letzten fünf Minuten waren dann nur noch Formsache und pure Haspo-Freude – sowohl auf dem Parkett als auch beim zahlreichen Bayreuther Anhang. Durch das 26:20, das auch in dieser Höhe verdient war, zementierte Haspo seinen zweiten Rang hinter Spitzenreiter TG Landshut, der schon am Samstag nach 13:14-Pausenrückstand mit 30:21 gegen den SV Anzing gewonnen hatte. Der bis dato punktgleiche VfL Günzburg hatte an diesem Wochenende spielfrei und liegt nun zwei Zähler hinter den Bayreuthern, da sie ein Spiel weniger absolviert haben.

    Trainer Werner zeigte sich im Anschluss zufrieden: „Die Männer haben heute auf ganzer Linie überzeugt und sich den Sieg verdient. Unsere Abwehr war heute sehr stark und auch der Grundstein, das zeigen allein die nur 20 Gegentore gegen die starke Coburger Mannschaft. Jetzt gilt es weiterzuarbeiten, denn die Aufgaben werden keinesfalls leichter.“ Damit spielt Werner auf die am kommenden Samstag (19.30 Uhr) anstehende Heimaufgabe gegen den zweiten Drittligaabsteiger TV Erlangen-Bruck an, der vor ein paar Wochen ebenfalls in Coburg gewinnen konnte (29:28). ds

    Haspo Bayreuth: Hennig (1), Tornow – Nicola (1), Baldauf, Schreibelmayer (4/2), Berthold (1), Berghammer, Luber, Saborowski (5), Elschner (3), Meyer-Siebert (2), Wopperer, Goeritz (5), Klima (4).


    Nordbayerischer Kurier vom Montag, 3. Februar 2020, Seite 26