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    Die Brucker sind Meister

    11.04.2018

    Abstiegsrennen in der Bayernliga bleibt spannend

    Drei Spieltage vor Ende der Bayernliga-Saison steht der Meister fest. Der TV Erlangen-Bruck hielt sich bei der DJK Rimpar II (8.) mit einem 23:19 (16:12) schadlos und nutzte damit den überraschenden 23:29 (11:13)-Ausrutscher des Tabellenzweiten VfL Günzburg zu Hause gegen den SV Anzing (10.) für die vorzeitige Meisterschaft. Im Abstiegskampf geht es hingegen noch sehr eng zu. Während der TSV Ismaning und der TSV Ottobeuren nach nur einer Spielzeit wohl in die Landesliga zurück müssen, kämpfen noch sechs Mannschaften gegen die zwei verbliebenen Abstiegsplätze an.

    Dass sich Erlangen-Bruck (Meyer 7/3 Tore, Mücke 5) bereits in Rimpar (Krze 5) vorzeitig zum Meister krönen würde, konnte man nach den ersten Minuten noch nicht erahnen. Der kommende Haspo-Gast aus Rimpar (Samstag, 19:30 Uhr) führte schnell mit 3:0 (4.) und 4:1 (5.). Der vor Selbstvertrauen strotzende Tabellenführer war aber schnell wieder in der Spur und gab die beim 7:6 (13.) erlangte Führung nie wieder ab. Das Spiel war beim 16:21 (47.) bereits vorentschieden.

    Erlangen-Bruck erhielt aber überraschende Schützenhilfe vom SV Anzing (Hawranek 6, Hoxha 5) beim zeitplatzierten VfL Günzburg (Lehr 10/7). Beim 29:23-Auswärtscoup steckten die abstiegsbedrohten Oberbayern sogar eine äußerst einseitige Siebenmeterbilanz (0/7) locker weg und gerieten nicht ein einziges Mal im gesamten Spielverlauf in Rückstand.

    Durch den Anzinger Sieg wird es nun für den TSV Unterhaching (12.) richtig eng, zumal die Mannschaft aus dem Münchner Süden bei der DJK Waldbüttelbrunn (2.) mit 23:33 (11:12) erwartungsgemäß den Kürzeren zog. Schon wie der sichere Sieger sah hingegen die TG Landshut (7.) beim 24:24 (12:13)-Unentschieden in Lohr (9.) aus. Fünf Sekunden vor Schluss hatten die Niederbayern (Scheibengraber 4) noch 24:23 (Gremzde 7) geführt und Ballbesitz. Enis Kabashi verlor aber noch den Ball, und Lohrs Janis Gremzde warf am heraus geeilten Landshuter Torwart vorbei ins leere Tor zum umjubelten Ausgleich.

    Meisterrennen in der Damen-Bayernliga wieder offen

    In der Damen-Bayernliga ist das Titelrennen nach der 26:28 (14:15)-Auswärtsniederlage des bisherigen Tabellenführers HSG Würm-Mitte (2.) bei der HSG Fichtelgebirge (8.) wieder vollkommen offen. Mit einem 33:26-Heimsieg gegen den TSV Ottobeuren (9.) zog der HSV Bergtheim (1.) nämlich nach Punkten gleich. Noch härter als die Niederlage könnte Würm-Mitte aber die Rote Karte gegen ihre Toptorjägerin Belma Beba treffen, die nun eine noch nicht definierte Sperre absitzen muss und somit womöglich im Endspurt der Saison nicht eingreifen kann. berg


    Nordbayerischer Kurier vom Mittwoch, 11. April 2018, Seite 34