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    Abstiegskampf verschärft sich

    06.03.2018

    Erfolge der drei Letztplatzierten in Männer-Bayernliga / Spitzenreiter erstmals besiegt

    Die erste Niederlage des souveränen Tabellenführers und Siege der drei Letztplatzierten prägten den 19. Spieltag in der Männer-Bayernliga. Das Bild an der Spitze hat sich dadurch kaum verändert, aber der Abstiegskampf hat sich deutlich verschärft. Schließlich sind in der 3. Liga mit HSC Coburg II und HSC Bad Neustadt gleich zwei bayerischen Mannschaften vom Abstieg bedroht, so dass es am Saisonende gar vier Absteiger in die Landesliga geben könnte. Damit dürfte sich die Abstiegsregion bis zum TSV Unterhaching (7.) erstrecken, der nur einen Punkt vor dem viertletzten TG Landshut (11.) steht.

    Den deutlichsten Aufschwung zeigt der Tabellenvorletzte TSV Ottobeuren (Szouszki 9/4, Trifunovic 6), der nach dem Sieg in Bayreuth (36:32) nun den Tabellenachten TSV Rothenburg (Stojanov, Krauter je 7) mit 34:28 (13:13) bezwang. Nach dem 15:15 (34.) setzten sich die Gastgeber mit vier Toren in Folge ab und waren beim 29:22 (52.) nicht mehr in Gefahr.

    Noch überraschender war der klare Sieg von Schlusslicht TSV Ismaning (Langer 9/3, Teschner 6) gegen DJK Rimpar II (Meyer 7) mit 30:22 (16:12). Nach einem 6:1–Start hielten die Gastgeber den Vorsprung beständig.

    Tief in den Abstiegskampf gezogen wurde der TSV Unterhaching (Heinle 5/3) durch die 24:27 (8:12)-Heimpleite gegen den Drittletzten SV Anzing (Hoxha 8/4, Hawranek 6). Nach 2:6-Fehlstart (12.) und 6:11-Zwischenstand (28.) gelang den Gastgebern nie eine Führung.

    Ein dickes Ausrufezeichen setzte derweil die DJK Waldbüttelbrunn, die am Samstag, 19:30 Uhr bei Haspo Bayreuth zu Gast ist. Der Tabellenvierte (Kwiatkowksi 11/1, Grünert 8) besiegte den bis dahin ungeschlagenen Tabellenführer TV Erlangen-Bruck (Meyer 10/2) überraschend klar mit 35:24 (15:12). Nach 8:10-Rückstand (22.) zahlte sich die breiter besetzte Bank er Unterfranken zunehmend aus. Über 16:13 (34.) und 25:22 (50.) sorgten sie beim 31:24 (57.) bereits für klare Verhältnisse. Die letzten zwölf Spielminuten gewannen sie mit 11:2 Toren.

    Auch in der Damen-Bayernliga gab es eine faustdicke Überraschung, als der 1.FC Nürnberg (9.) mit 30:28 (12:12) gegen den Tabellenzweiten HSG Würm-Mitte (Beba 11/8, Huber 6) gewann. Vor allem Sandra Wild (10/4) und Larissa Knapp (8/1) brachten den hohen Favoriten zu Fall.

    Der Tabellendritte und kommende Bayreuther Gast ASV Dachau (Samstag, 17.30 Uhr) fand nach der überraschenden 26:29-Niederlage beim Abstiegskandidaten HG Ingolstadt (13.) wieder in die Erfolgsspur und gewann gegen den HC Erlangen (Peschko 7) mit 20:19 (14:6). Nach glänzender erster Halbzeit und 19:12-Vorsprung (49.) wurde es aber noch einmal eng. berg


    Nordbayerischer Kurier vom Dienstag, 6. März 2018, Seite 29