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  • Stark beim Favoriten

    16.01.2018

    Kommender Haspo-Gastgeber Rothenburg hält lange mit

    Der erste Spieltag der Rückrunde in der Herren-Bayernliga hielt außer der 27:28-Auswärtsniederlage von Haspo Bayreuth (2.) bei der abstiegsbedrohten TG Landshut (12.) kaum Überraschungen bereit. Allerdings war schon auffällig, wie kampfstark gerade die Mannschaften, die sich in der gefährdeten Zone der bayerischen Königsklasse befinden, gegen vermeintliche Favoriten auftraten.

    Der kommende Haspo-Gastgeber TSV Rothenburg (Samstag, 19.30 Uhr) hielt dabei sogar beim verlustpunktfreien Tabellenführer TV Erlangen-Bruck bis zum 15:18 (37.) hervorragend mit, ehe er doch noch mit 28:37 (12:16) unterging. Außerdem beantwortete die DJK Rimpar II (10.) den Landshuter Überraschungscoup schon tags darauf mit einem 27:24 (13:12)-Heimsieg gegen den TSV Unterhaching (7.).

    Lebenszeichen sendeten auch Schlusslicht TSV Ottobeuren (Tomic 8/4 Tore, Kofler 6) bei der knappen 23:25-Auswärtsniederlage beim Tabellendritten Haunstetten (M. Horner 6, Schnitzlein 5) und der Vorletzte TSV Ismaning (F. Stoiber 8/1) bei der 25:29-Heimniederlage gegen den Fünften TSV Friedberg (Schneider 7/1, Thiel 6). Großer Verlierer des Spieltags war der SV Anzing (J. Limbrunner 5/3), der nach seiner 21:23-Niederlage beim TSV Lohr (F. Schmitt, Horn je 6) nur noch zwei Zähler vor einem sicheren Abstiegsplatz steht.

    Überraschend lange zittern musste auch der Spitzenreiter Erlangen-Bruck (Meyer 10/4, Eichhorn 6), ehe der eigentlich fest eingeplante 37:28 (16:12)-Heimsieg gegen den TSV Rothenburg (Jasarevic 12/5) fest stand. Denn der mittelfränkische Aufsteiger glaubte, angetrieben vom überragenden Rückraumlinks Nedim Jasarevic, fest an seine Außenseiterchance. Bis zum 7:7 (16.) lag Rothenburg fünf Mal in Führung, ehe sich der haushohe Favorit erstmals beim 13:9 (25.) etwas absetzte. Dieser Vier-Tore-Vorsprung hielt dann auch bis zum 18:14 (36.), doch eine Zeitstrafe gegen Spielmacher Philipp Hirning und der Rothenburger 15:18-Anschluss (37.) brachten noch einmal Brisanz in das Duell. Nun konnte sich der Tabellenführer aber auf die Abschlussstärke von Christian Eichhorn und die Kaltschnäuzigkeit seines Toptorschützen Steffan Meyer verlassen. Die Folge war ein vorentscheidender 7:1-Lauf zur 25:16-Führung (42.).

    Wichtige Punkte im Abstiegskampf sicherte sich die DJK Rimpar II (Krze 6, Gräsl 5) mit dem 27:24 (13:12)-Heimsieg gegen den TSV Unterhaching (Borschel 7/2). Dabei steuerte die Begegnung von der erstem Minute an auf einen Krimi zu. Beim 17:14 (37.) war der Gastgeber erstmals in der Lage, sich mit mehr als zwei Treffern abzusetzen. Darauf antwortete die Mannschaft aus dem Münchner Süden jedoch mit einem 4:0-Lauf zum 18:17 (42.). Und als die Hachinger gar auf 21:18 (47.) davonzogen, schien sich eine Vorentscheidung anzubahnen. Ein Rimparer 5:1-Lauf zum 23:22 (57.) brachte dann die spielentscheidende Wende zu Gunsten der DJK.

    In der Damen-Bayernliga setzten sich die bestplatzierten vier Mannschaften zwar durch, souverän war das in den meisten Fällen aber nicht. Lediglich der Favoritensieg des HSV Bergtheim (Koss 12/5) war mit dem 33:24 (13:13)-Auswärtserfolg gegen den TSV Ismaning (Kölzer 7/1) ungefährdet. Doch der Auftritt des HC Erlangen (Peschko 12/7, Pack 8) beim 30:24 (13:13)-Heimsieg gegen den kommenden Haspo-Gastgeber SV Mintraching/Neutraubling (Stöhr 7) war gerade in der ersten Halbzeit schon etwas holprig. Deutlich mehr Mühe hatte der Tabellendritte ASV Dachau (Karg 7, Gramenz 6) bei seinem 23:20 (14:11)-Sieg bei der HSG Fichtelgebirge (Wölfel, Scheidler je 5). Und auch der Tabellenzweite HSG Würm-Mitte (Müller 9, Beba 7/2) zitterte sich nach dem 13:17-Pausenrückstand beim Vorletzten HG Ingolstadt (Geier 7/1, Pöschmann 6/2) zum 33:29-Auswärtserfolg. berg


    Nordbayerischer Kurier vom Dienstag, 16. Januar 2018, Seite 28