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    Strittige Zeitstrafe rettet den Spitzenreiter

    14.11.2017

    Erlangen-Bruck wahrt weiße Weste mit 28:26 bei nächstem Haspo-Gast Haunstetten

    Am neunten Spieltag der Herren-Bayernliga war es fast so weit, dass Tabellenführer TV Erlangen-Bruck beim TSV Haunstetten (8.) erstmals in dieser Saison gestrauchelt wäre. Zumindest einen Punkt hätte sich der nächste Gast von Haspo Bayreuth (Samstag, 19.30 Uhr) nach seinem aufopferungsvollen Kampf verdient gehabt. Eine äußerst strittige Zeitstrafe entschied die Partie jedoch mit 28:26 (15:11) zugunsten der Unistädter.

    In der ersten Halbzeit war Erlangen-Bruck (Meyer 8/3 Tore, Hirning 6) meist Herr der Lage und ließ die als sehr heimstark geltenden Haunstetter (A. Horner 7/2, M. Horner 5) lediglich beim 9:8 (22.) kurz in Führung gehen. Danach wurde wieder jeder unvorbereitete Abschluss der Hausherren konsequent über den flinken Linksaußen Christian Eichhorn (5) oder in der schnell nachrückenden zweiten Welle bestraft. Dabei machte sich beim Tabellenführer auch die Rückkehr des zuletzt privat verhinderten Torjägers Steffan Meyer positiv bemerkbar. So führten die Gäste bei Halbzeit solide und hielten diesen Vorsprung bis zum 20:16 (42.) konstant.

    Fortan war aber der Kampfgeist der Heimmannschaft geweckt, die sich in der Abwehr deutlich steigerte und in den Horner-Brüdern sehr gefährliche Angriffswaffen hatte. Außerdem leisteten beide Torhüter einen wichtigen Beitrag dazu, den Favoriten vom 21:22 (48.) bis zum 25:26 (58.) doch arg ins Schwitzen zu bringen. Die Zeitstrafe gegen Haunstettens Markus Schaudt (59.) nutzte der Tabellenführer dann aber eiskalt für zwei Treffer in Überzahl zum 28:25.

    Ganz starke erste 30 Minuten lieferte der TSV Unterhaching (7.) beim ersten Haspo-Verfolger TSV Friedberg (3.) ab, ehe er im zweiten Durchgang komplett einbrach und noch deutlich mit 25:38 (14:13) verlor. Zunächst begegneten die Gäste der Heimsieben auf Augenhöhe und glichen nach den Rückständen beim 2:4 (7.), 7:9 (17.) und 10:12 (23.) immer wieder aus. Dabei stachen Spielmacher Martin Dauhrer (8/1) und Rückraumlinks Philipp Heinle (7/1) heraus, die zusammen neun der 14 Unterhachinger Treffer in der ersten Halbzeit beisteuerten. Beim 13:12 (26.) ging die Mannschaft aus dem Münchner Süden sogar erstmals in Führung.

    In der zweiten Hälfte war Unterhaching jedoch nur noch bis zum 20:19 (40.) in der Lage, mitzuhalten. Danach waren vor allem Friedbergs Rückraumlinks Fabian Abstreiter (12/1) und der Zwei-Meter-Mann Paul Thiel (6) am Kreis nicht mehr zu stoppen. Über 28:21 (48.) und 34:24 (57.) zog Friedberg bis auf 13 Tore davon.

    Gegner der Haspo-Damen einmal mehr chancenlos

    Der nächste Gast von Haspo Bayreuth in der Damen-Bayernliga hat nicht zum ersten Mal klar verloren. Die SG Schwabach/Roth (12.), die am Samstag um 17.30 Uhr im Schulzentrum Ost zu Gast ist, war auch im Heimspiel gegen den HC Erlangen (Peschko 8/3, Reuthal, Bissel je 6) mit 26:36 (13:14) letztlich chancenlos. Nur als sich die Gäste nach ihrer 10:6-Führung (16.) schon etwas zu sicher fühlten, konnte der Neuling (Schmidpeter 9/1, Benz 8/2) etwas Hoffnung schöpfen. Beim 18:25 (43.) war die Partie aber entschieden.berg


    Nordbayerischer Kurier vom Dienstag, 14. November 2017, Seite 28