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    Spielplan (Wochenende)

    Termine

    Kaum mehr Fragen offen

    12.04.2017

    In der Herren-Bayernliga sind Auf- und Abstiegskampf so gut wie entschieden

    Nur noch vier Spieltage stehen in der Herren-Bayernliga aus, und die wirklich wichtigen Entscheidungen sind allesamt wohl schon gefallen. Dem HC Erlangen II (1.) kann die Meisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg in die 3. Liga schon seit vergangener Woche niemand mehr streitig machen.

    Im Tabellenkeller wird es den Liganeuling TSV Niederraunau (13.) sowie den HC Sulzbach-Rosenberg (14.) erwischen. Sollte dann doch noch ein bayerischer Drittligist in die Bayernliga absteigen, scheint auch der mögliche dritte Abstiegsplatz bei sechs Punkten Rückstand zum rettenden Ufer bereits an den zweiten Aufsteiger VfL Günzburg vergeben zu sein.

    Der kommende Haspo-Gastgeber HC Erlangen II (Lux 8/5 Tore, Schletterer 6) unterstrich auch bei den Günzburgern (Jäger, Knittl je 5) erneut seine Ausnahmestellung und ließ auch beim 33:23 (13:7)-Auswärtssieg nie ernsthafte Zweifel aufkommen. Obwohl bereits Meister, zogen die Mittelfranken ihr Spiel souverän durch. Nach der zwischenzeitlichen 2:1-Führung für den VfL (4.) sorgte die folgende Erlanger 7:1-Serie zum 8:3 (16.) schon für klare Verhältnisse. Direkt nach der Pause genügte dem HCE dann einer erneute kurze Leistungssteigerung, um über 15:9 (32.) schon vorentscheidend auf 20:11 (37.) davonzuziehen. Auch Haspo Bayreuth darf sich wohl kaum Hoffnungen machen, dass der designierte bayerische Meister im kommenden Aufeinandertreffen (So. 23. April, 15 Uhr, Karl-Heinz-Hiersemann-Halle) einen Gang herunterschaltet. Die einzige Niederlage mussten die Erlanger nämlich ausgerechnet im Derby in Bayreuth hinnehmen und haben somit wohl noch eine Rechnung offen.

    Bewegung im Rennen um den Vizetitel

    Richtig Bewegung kam am vergangenen Wochenende hingegen in den Kampf um die Vizemeisterschaft herein. Bekanntlich zogen die Bayreuther bei ihrem direkten Konkurrenten TSV Haunstetten (4.) den Kürzeren, und auch die DJK Waldbüttelbrunn (5.) musste sich überraschend zu Hause geschlagen geben. Im unterfränkischen Derby gegen den TSV Lohr (11.) setzte es eine 17:19 (5:8)-Heimpleite, wobei die DJK (Feitz 5/4, Glöggler 4) vor allem am bärenstarken Lohrer Schlussmann Tamas Szabo verzweifelten. Gerade im ersten Durchgang hielt der Gästetorwart fast alles und war daher auch hauptverantwortlich, dass der TSV Lohr (Zeleny 4, F. Schmitt 4/3) über 7:4 (21.) bei Halbzeit mit 8:5 führte. Die zweiten 30 Minuten waren dann eine wahre Abnutzungsschlacht, wobei die gastgebende DJK beim 14:13 (53.) erstmals in Führung gehen und scheinbar doch noch den Kopf aus der Schlinge ziehen konnte. Stattdessen behielt Lohr aber die Nerven und entschied elf Sekunden vor Schluss das Derby.

    Das andere Nachbarduell am 22. Spieltag entschied derweil der TSV Unterhaching (10.) mit einem 26:23 (10:8)-Auswärtserfolg beim SV Anzing (9.) für sich und machte damit auch den Klassenerhalt endgültig fix. In einer hitzigen Begegnung mit 30 Strafminuten waren die Gäste aus Unterhaching (Borschel 9/2, Dauhrer 6) durchgehend in Führung und mussten lediglich beim 1:1 (3.) den Ausgleich hinnehmen. Die Vorentscheidung fiel dann durch einen 4:0-Lauf vom 21:19 (52.) zum 25:19 (57.), den die nie aufsteckenden Anzinger (J. Limbrunner 6/3, Hawranek, Huber je 4) einfach nicht mehr wettmachen konnten.

    Den höchsten Sieg des Spieltages machte die bärenstarke TG Landshut (Müller 10/2, Kabashi 8) mit dem 43:24-Heimsieg gegen den TSV Niederraunau (Celik 6, Waldmann 4) klar und festigte damit seinen zweiten Tabellenplatz in der bayerischen Königsklasse. berg


    Nordbayerischer Kurier vom Mittwoch, 12. April 2017, Seite 28