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    Müller-Team muss nach Südfrankreich

    05.04.2017

    Vermutlich hat die MT Melsungen bei der Auslosung des Viertelfinals im EHF-Cup die schwierigere der beiden möglichen Aufgaben erwischt: Der Bundesligist mit den Bayreuther Zwillingen Michael und Philipp Müller trifft auf den aktuellen Tabellenvierten der französischen Liga, Saint-Raphael VHB, und nicht auf den ungarischen Vertreter Grundfos Tatabanya KC, der sich zum ersten Mal überhaupt für die Gruppenphase qualifiziert hatte. Die Hessen müssen zunächst am 22. oder 23. April in der Hafenstadt an der Cote d’Azur antreten und haben eine Woche später im Rückspiel den Heimvorteil in Kassel.

    Saint-Raphael stand bereits im vergangenen Jahr im Viertelfinale und hat sich nun als Zweiter der Gruppe A hinter den Füchsen Berlin erneut qualifiziert. Dabei gewannen die Südfranzosen sogar den direkten Vergleich mit dem Bundesliga-Vierten (31:33, 27:21). Ihr erfolgreichster Torschütze ist Raphael Caucheteux im linken Rückraum, der unter den Torjägern der nationalen Liga mit 114 Treffern (48 Siebenmeter) aus 20 Spielen an vierter Stelle liegt und im EHF-Cup mit 57 Toren aus acht Spielen (einschließlich Qualifikation) nur vom Berliner Hans Lindberg (60) übertroffen wird.

    Ebenso wie Melsungen haben auch die anderen drei Bundesligisten im Wettbewerb ihre Gruppen als Gesamtsieger abgeschlossen und spielen somit im Viertelfinale zunächst auswärts. Die Füchse Berlin treffen auf Tatabanya und der SC Magdeburg auf Melsungens Gruppengegner HA Pamplona aus Spanien. Pokalverteidiger FA Göppingen ist als Gastgeber für das Final-Four-Turnier am 20./21. Mai im Halbfinale gesetzt. Die Schwaben hatten durch den Sieg in Gruppe B das Viertelfinale überspringen dürfen.es


    Nordbayerischer Kurier vom Mittwoch, 5. April 2017, Seite 26