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    Spielplan (Wochenende)

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    Erlangen II gewinnt auch das Stadtderby

    15.03.2017

    Lohr holt ganz wichtigen Heimsieg gegen Unterhaching / Nächster HaSpo-Gast besiegt Abstiegskandidaten

    Immerhin noch acht Spieltag sind in der Herren-Bayernliga zu absolvieren, aber die Meisterschaftsfrage scheint spätestens nach dem überaus überzeugenden 31:20 (16:8)-Stadtderbysieg des HC Erlangen II gegen den TV Erlangen-Bruck (9.) endgültig geklärt zu sein. Zwar gewann auch Hauptverfolger DJK Waldbüttelbrunn (2.) zuhause erwartungsgemäß deutliche gegen das Schlusslicht TSV Niederraunau (41:23), doch die bereits neun Punkte Rückstand werden die Unterfranken sicher nicht mehr aufholen können. Eine beeindruckende Serie endete hingegen am vergangenen Wochenende in Haunstetten (7.), wo die sich TG Landshut (4.) erstmals im Jahr 2017 geschlagen geben musste (30:24). Enorm wichtige Punkte holte der TSV Lohr (11.) im Abstiegskampf mit 30:26-Heimsieg gegen den direkten Konkurrenten TSV Unterhaching (10.), der damit weiterhin zittern muss. Der kommende HaSpo-Gast SV Anzing (8.) landete hingegen zuhause gegen den VfL Günzburg (12.) einen erst in der Schlussphase souveränen 28:22-Sieg.
    Mit großer Spannung wurde das prestigeträchtige Erlanger Stadtderby bereits erwartet. Dabei freuten sich nicht nur die zahlreichen Zuschauer in der Hiersemann-Halle schon viele Woche auf das Spiel, auch die Konkurrenz erhoffte sich einen kleinen Stolperstein für den Spitzenreiter. Doch der HC Erlangen II (Lux 11/4 Tore, Hoffmanns 5) ließ auch gegen den Stadtrivalen TV Erlangen-Bruck (Krämer 6) von Beginn an keine Spannung aufkommen. Ein hervorragend aufgelegter HC-Torwart Michael Haßferter entnervte die gastgebenden Brucker bereits frühzeitig und so kam das Gegenstoßspiel des Tabellenführers frühzeitig ins Rollen. Allen voran der Ex-Auerbacher Maximilian Lux und der Ex-Bayreuther Jakob Hoffmanns präsentierten sich dabei in Torlaune und trieben ihre Mannschaft schnell zu einer deutlichen 8:3-Führung (15.). Der TV spielte nur mit, bemühte sich um Schadensbegrenzung und konnte sich lediglich auf den Ex-Bundesligaspieler Bastian Krämer dauerhaft verlassen. Spätestens beim 21:11 (36.) war auch deshalb schon eine Vorentscheidung gefallen und so verkam die restliche Spielzeit zum Schaulaufen des vermutlich künftigen Drittligisten.
    In ganz anderen Regionen befinden sich der TSV Lohr (Zeleny 8/2, J. Schmitt 5) und der TSV Unterhaching (Dauhrer 6) in dieser Saison. Beide Mannschaften kämpfen erbittert um den Klassenerhalt, der wohl mit Platz elf gesichert sein dürfte. Umso wichtiger war daher auch das direkte Duell am vergangenen Samstag in der prächtig gefüllten Lohrer Spessarttorhalle. Bis zum 6:6 (14.) hielten die Gäste aus dem Süden Münchens hervorragend mit, ehe die Unterfranken zu einer wahren Energieleistung ausholten. Ein 5:0-Lauf zum 11:6 (20.) hinterließ bereits Spuren bei den Hachingern und ließ die Halle kochen. Bis zur Halbzeit kämpften sich die Oberbayern zwar etwas zurück ins Spiel (12:15), doch spätestens beim 20:14 (38.) ließ sich Lohr nicht mehr von seinem Weg abbringen. Nun übernahm Lohrs Toptorjäger Bohuslav Zeleny fast im Alleingang, warf vier Treffer in Folge und entschied somit beim 25:17 (47.) die Partie.
    Der kommenden HaSpo-Gast SV Anzing (Samstag, 19:30 Uhr Schulzentrum Ost) tat sich derweil gegen den Abstiegskandidaten VfL Günzburg überraschend lange schwer. Bis zum zwischenzeitlichen 19:18 (49.) hielten die bayerischen Schwaben (Groß 6/4) bei den eigentlich heimstarken Anzinger Löwen (J. Limbrunner 7/3, M. Limbrunner 5) ausgezeichnet mit, ehe dem VfL offensichtlich die Luft ausging. Über 21:18 (53.) entschied der SVA beim 25:20 (57.) doch noch das Spiel und kann befreit von allen Abstiegssorgen in die Wagnerstadt reisen.
    Einen kleinen Dämpfer im Kampf um die Vizemeisterschaft musste die TG Landshut (Müller 8/6) beim 24:30 auswärts beim TSV Haunstetten (A. Horner 11/2, M. Horner 6) hinnehmen. Damit beendeten die Augsburger auch die seit sieben Spielen anhaltende Siegesserie der Niederbayern und brachten der TG gar die erste Pleite im neuen Jahr bei.

    Berg