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    Leserbrief zu den NK-Artikeln „Handballer im Putzstress“ und „Harzen und putzen“

    07.10.2015

    „Wir müssen den Spielbetrieb von 18 Mannschaften abhandeln.“

    Im Kommentar stand, dass die Handballer das Schulzentrum-Ost „exklusiv“ nutzen dürfen. Das Wort „exklusiv“ klingt nach Sonderstellung oder Bevorzugung. Ganz so ist das aber nicht. Es gibt für unsere zwischenzeitlich 18 Mannschaften nämlich einfach in Bayreuth keine andere Halle, da die Halle des Sportzentrums keine Zulassung hat, weil deutlich zu schmal (was man übrigens beim Bau 1974 bereits wusste), und die Oberfrankenhalle hat einfach keine Handballlinien. Und das war’s. Mehr handballfähige Hallen gibt es in Bayreuth nicht. Wir benutzen also nicht exklusiv das Schulzentrum-Ost, sondern wir müssen sehen, dass wir den Spielbetrieb der 18 Mannschaften auf diesem einen Spielfeld abhandeln. Und dafür haben wir auch die volle Unterstützung des Sportamtes.

    Es ist mir ein Anliegen, dass wir mit unseren Aussagen zum Putzen kein Mitleid erregen wollten, nur Aufmerksamkeit und die Feststellung, dass sich etwas ändern muss. Grundsätzlich liegt uns Handballern das Putzen in den Genen! Ich habe als Zwölfjähriger noch zwei Spiele in der damaligen Spielstätte für die Handballer gemacht – es war die Rotmainhalle! Damals konnte ich beobachten, wie die Aktiven auch den Boden geputzt haben – allerdings vor den Spielen, da musste selbiger nämlich von diversen Flüssigkeiten und Gemüseresten gereinigt werden, ehe danach auf dem Betonboden das Handballspiel angepfiffen wurde. Dafür gab es direkt neben der Seitenlinie ein Abflussgitter. Vor zwei, drei Jahren konnte man noch kleine Linienreste entdecken.

    Andreas Berghammer,
    Vorstand HaSpo Bayreuth

    Nordbayerischer Kurier vom Mittwoch, 7. Oktober 2015