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    Haspo-Frauen testen Form gegen Topteams

    21.08.2015

    Drei Hallen, 24 Mannschaften aus fünf Ländern – darunter elf Bundesligisten und europäische Topteams wie der LK Zug (Meister und Pokalsieger in der Schweiz), VOC Amsterdam (Vizemeister der Niederlande) oder ESC Yutz (Frankreich) und Haukar Hafnarfjördur aus Island: Der Lotto-Cup des SV Oßweil in Ludwigsburg ist eines der bestbesetzten Frauen-Turniere in Deutschland. Und dort testet am Wochenende auch Haspo Bayreuth als einziger Drittligist aus der Oststaffel seine Form.

    In dem erlesenen Teilnehmerfeld sind die Bayreutherinnen nur Außenseiter. „Unser Ziel ist es primär, gerade den unerfahreneren Spielerinnen innerhalb kürzester Zeit Erfahrungswerte auf höchstem Niveau zu vermitteln“, sagt Haspo-Trainer Thomas Hankel. „Ein Bundesliga-Crashkurs quasi.“ Und das ist in der anspruchsvollen Vorrundengruppe auch möglich. Auftaktgegner HC Rödertal (Samstag, 10.35 Uhr) gehört zur Spitzengruppe in der 2. Liga und auch im nächsten Duell hängen die Trauben hoch: Ab 12.55 Uhr wartet mit der TSG Ketsch der Titelfavorit der Süd-Staffel der 3. Liga. Prominentester Gegner der Vorrunde ist ab 15.15 Uhr aber Zweitligist Neckarsulmer Sport-Union. Das Team hat sich mit einigen Erstligaspielerinnen verstärkt, darunter die österreichische Nationaltorhüterin Melanie Herrmann, und peilt die Meisterschaft an.

    „Wir werden sicherlich noch einige Dinge aufgezeigt bekommen, an denen wir in den kommenden Wochen bis Rundenstart noch arbeiten müssen“, sagt Hankel. „Aber wir wollen versuchen, an die gute Leistung der Vorwoche in Chemnitz anzuknüpfen.“ Verzichten muss der Trainer auf die Urlauberinnen Kim Koppold, Sara Mustafic und Hanna Bauer, Mona Friedrich fehlt wegen privater Verpflichtungen. Auch Theresa Stöcker (studienbedingt) und Tabea Brielmann (Auslandssemester) stehen nicht im Haspo-Kader für dieses Turnier, das den Spielerinnen auch konditionell einiges abverlangen wird.

    Bereits am Samstag folgt ein Spiel der Zwischenrunde (Plätze eins bis zwölf), B-Runde (Plätze 13 bis 20) oder C-Runde (Plätze 21 bis 26). Aus jeder der sechs Vorrundengruppen kommen die beiden besten Teams in die Zwischenrunde. Die Mannschaften auf den Plätzen drei und der beste Vierte der Gruppen A,B, C sowie der beste Vierte aus D, E, F spielen in der B-Runde weiter. Die vier restlichen Vierten spielen in der C-Runde. Der Lotto-Cup wird am Sonntag fortgesetzt, bis alle Platzierungen feststehen. Das Endspiel beginnt um 17 Uhr. Die Spieldauer beträgt jeweils einmal 30 Minuten ohne Wechsel.

    red
    Nordbayerischer Kurier vom Freitag, 21. August 2015