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    Quali weibl. B – gute Leistung, aber ohne das notwendige Quäntchen Glück reicht es nicht.

    08.05.2007

    Am vergangenen Sonntag stand für die jungen Damen der weibl. Jugend B der Haspo Bayreuth die zweite Runde der Landesligaquali auf dem Programm. Nach dem Scheitern in der Bayernligaquali mussten die Haspos um die Berechtigung für die Landesliga spielen. Der Modus war , dass sich der Turniererste direkt qualifiziert und die platzierten Teams in zwei Wochen ein weitere dritte Qualirunde spielen müssen. Nach der weiten Reise vor vierzehn Tagen nach Wessling durften die Haspo-Mädchen dieses mal allerdings im Schulzentrum Ost Heimrecht genießen.
    So ein kleines bisschen Hoffung auf den Turniersieg hatten die Bayreutherinnen am Sonntag morgen schon mitgebracht. Allerdings war dann über den gesamten Turnierverlauf das Glück eher nicht auf Seiten der Gastgeberinnen. Drei Spiele, das erste knapp mit 13:14 verloren und zwei Unentschieden ergab am Ende den dritten Platz . Bei etwas mehr Glück hätte es aber auch zum Turniersieg reichen können. In jedem Fall war bei den Bayreuther Spielerinnen erneut eine Steigerung gegenüber dem ersten Turnier zu erkennen. Vor allem wenn man berücksichtigt, dass das spielerische Niveau bei diesem Qualifikationsturnier für die Landesliga erkennbar besser war, als vor Wochenfrist, wo um den Einzug in die Bayernliga gespielt wurde.
    Nach einer kurzfristigen Absage von Kehlheim blieben für das Turnier noch der TSV Stein , der TSV Altenberg und TUS Raubling als Gegner.
    In der Auftaktpartie gegen Stein begannen die Haspo Mädchen sehr konzentriert, boten das bessere Spiel und führten zur Halbzeit verdient mit 10:8. Zu Beginn der zweiten Hälfte drehte Stein das Blatt und ging mit 12:11 in Führung. Haspo blieb immer bis auf ein Tor dran, schaffte aber den Ausgleich nicht mehr und unterlag am Ende unglücklich mit 13:14.
    Die zweite Partie wollte Bayreuth unbedingt gewinnen, den nur bei einem Sieg hielt man sich die Chance auf den Turniersieg offen. Der Gegner hieß TUS Raubling. Wieder war es ein Spiel auf Messers Schneide. Die beiden Teams schenkten sich nichts. Bayreuth war kämpferisch gegen die körperlich robust spielenden Gäste sehr stark und ging mit einer 8:7 Führung in die Kabine. Im zweiten Spielabschnitt konnte der Vorsprung auf zwei Tore ausgebaut werden. Drei Minuten vor Schluss führte Haspo mit 12:10. Aber wieder reichte es nicht zu einem Sieg. Raubling glich Sekunden vor dem Abpfiff auf 12:12 aus.
    Die Frage war jetzt, in wie weit können sich die Haspo Mädchen noch einmal aufraffen. Zusammen mit den Spielen aus Wessling war es die fünfte Partie in Folge, in der man gleichwertig war, aber den entscheidenden Punkt nicht setzten konnte. Und ausgerechnet die stärkste Mannschaft und der spätere Turniersieger, der TSV Altenberg, wartete jetzt auf Haspo. Aber die Mädchen aus Bayreuth schafften es erneut ihre Kräfte zu sammeln und boten einen weiteren Handballkrimi. Nach einer schnellen 3:0 Führung der Gäste schaffte Haspo den Anschluss zum 3:3. In einer stark umkämpften Partie , in der die Torhüterinnen beider Teams Akzente setzten, wurden die Seiten bei einem Spielstand von 5:5 gewechselt. Da es auch die letzte Begegnung des anstrengenden Tages war, merkte man in der zweiten Halbzeit den Kräfteverschleiß auf beiden Seiten. Dies wurde vor allem in der Torausbeute sichtbar. Das Spiel endete nach einer kämpferisch ansprechenden Leistung mit 8:8. Wobei auch erwähnt sein sollte, dass der Ausgleich für Altenberg kurz vor Ende erzielt wurde und die Spielerin dabei deutlich im Kreis stand. Dies kann allerdings von einem Schiedsrichter, der sich nur auf Höhe der Mittellinie bewegt, nicht gesehen werden.
    Der TSV Altenberg hatte sich damit direkt für die Landesliga qualifiziert. Den Bayreutherinnen bleibt nun in zwei Wochen noch einmal die Chance diesen Schritt zu tun – verdient hätten sie es.
    Für Bayreuth spielten: Kerstin Schobert, Nina Weihermüller 10 (5), Franzi Ullmann 2, Laura Fischer 2, Laura Möckel 8, Lia Hägler 3 , Cindy Ament 1, Julia Fischer 3, Sandra Berlinghoff 4 , Lisa Witter und Nele Brix