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  • Neuzugänge beim Vorbereitungsstart der Haspo-Damen: Lichtscheidel und Friedrich kommen aus Winkelhaid

    16.06.2015

    Vor dem Beginn der Vorbereitungen für die zweite Saison in der 3. Frauen-Bundesliga präsentiert Haspo Bayreuth die ersten Neuzugänge. Jana Lichtscheidel (Rückraum) und Mona Friedrich (Außen) kommen vom Bayernligisten TSV Winkelhaid. Beide sind ehemalige Schützlinge von Haspo-Trainer Thomas Hankel.

    Wie berichtet, stehen die Bayreutherinnen vor einem Umbruch, bei dem nicht weniger als acht zumindest zeitweise Abgänge ersetzt werden müssen. Die Lücken durch den Abgang von Chari Altenburger, Lena Weiß (beide Praktikum), Franziska Schneider, Farina Fricke (beide studienbedingt nach Leipzig), Tess Pappert und bis Januar auch Tabea Brielmann (beide Auslandsstudium) will Hankel hauptsächlich mit jungen Spielerinnen aus der Region schließen. „Das Hauptaugenmerk galt der Suche nach einem adäquaten Ersatz für die langjährigen Säulen des Teams, Elisabeth Sumperl und Christiane Antos“, erklärt der Trainer. Beide haben nach Abschluss ihres Studiums ihre sportlichen Karrieren beendet und wollen sich nun auf ihre berufliche Laufbahn konzentrieren.

    Fündig wurde Hankel beim einstigen Bayernliga-Kontrahenten TSV Winkelhaid. Die 25jährige Studentin Mona Friedrich bringt bereits einiges an Erfahrung mit. Sie feierte mit dem 1. FC Nürnberg mehrere bayerische Jugendmeisterschaften und durfte dort auch bereits mit 18 Jahren unter ihrem damaligen und nun auch wieder künftigen Trainer erste Trainingserfahrungen in der Regionalliga sammeln. Nach der Insolvenz des Vereins wechselte sie zum TSV Winkelhaid in die Bayernliga und zählte dort zu den technisch versiertesten Außenspielerinnen in der höchsten bayerischen Spielklasse.

    Ebenfalls von Hankel aus der Jugend des HC Erlangen nach Winkelhaid geholt, hat sich die 22jährige Jana Lichtscheidel zuletzt mehr und mehr zur wurfkräftigsten Spielerin des TSV entwickelt. Insbesondere in der vergangenen Saison, als sie nach dem Ausfall der bisherigen Leistungsträger verstärkt Verantwortung übernehmen musste, machte die Sportstudentin nachdrücklich mit wiederholten Wurfausbeuten im zweistelligen Bereich (u.a. 13 Tore gegen Ismaning) auf sich aufmerksam. Vom Wechsel in die 3. Liga verspricht sie sich nun den nächsten Schritt in ihrer Entwicklung.

    th
    Nordbayerischer Kurier vom Samstag, 13. Juni 2015