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    Termine

    Verletzung zur Unzeit

    08.06.2015

    Ein Jahr Pause statt DHB-Stützpunkt für Johannes Ruoff

    Einen guten Zeitpunkt für Verletzungen gibt es nicht, aber so schlecht wie im Fall von Johannes Ruoff ist ein Zeitpunkt auch nur selten: Zum ersten Mal hat der Bayernauswahlspieler von Haspo Bayreuth nun eine Einladung zu einem Stützpunkt-Lehrgang des Deutschen Handballbundes für den Jahrgang 1999 bekommen – kaum zwei Wochen, nachdem er sich bei einem Qualifikationsturnier für die A-Jugend-Bundesliga schwer verletzt hat: Kreuzbandriss und Meniskusriss. „Daher kann ich aktuell nicht teilnehmen“, antwortete der 15-Jährige auf die Mail aus der DHB-Zentrale in Dortmund, die nicht nur an Stützpunkttrainer Heiko Karrer ging, sondern in Kopie auch an den als Jugend-Bundestrainer tätigen Weltmeister Christian Schwarzer und sogar an Männer-Bundestrainer Dagur Sigurdsson. „Die Einladung ist eine sehr große Ehre für mich, und ich möchte nächstes Jahr wieder voll fit angreifen.“

    Auch wenn man mit dem Training beim DHB-Stützpunkt noch lange nicht das Nationaltrikot trägt, wäre es der bisher größte Schritt gewesen in der Laufbahn des Linkshänders, der noch in der B-Jugend spielberechtigt ist. „Die Stützpunkttrainer geben ihre Eindrücke weiter an Bundestrainer Schwarzer“, erklärt Ruoff. Statt dessen muss er nun mit vielen kleinen Schritten planen: „Ich habe keine Schmerzen mehr und fühle mich von Tag zu Tag besser.“ Bei optimalem Verlauf könne er in zehn Monaten wieder mit leichtem Training beginnen: „Ich rechne aber eher mit einem Jahr.“ es

    Nordbayerischer Kurier vom Dienstag, 2. Juni 2015, Seite 28