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  • Quali männliche B-Jugend - Mit viel Kampfgeist in die nächste Runde

    23.04.2007

    Die männliche B-Jugend konnte sich mit sehr viel Kampfgeist für die nächste Runde zur Qualifikation durchsetzen. Ohne Auswechselspieler musste der Jahrgang 91/92 in Günzburg antreten und hatte es dabei mit einem gehobenen Niveau zu tun.
    Wesentlicher Grundstein für den Erfolg war gleich der Auftaktsieg mit 17:13 gegen den Gastgeber Günzburg. Die Schwaben waren in diesem Spiel noch geschwächt, da sie wegen einer Sperre auf einen wichtigen Rückraumspieler verzichten mussten. HaSpo spielte in dieser Begegnung sicher und mit einem erheblichen Tempo und hatte damit den Sieg verdient.
    Da man im 2. Spiel gegen den Topfavoriten und späteren Turniersieger HC Erlangen ohnehin auf verlorenen Posten stand, nahm man sich für diese Begegnung vor, die 25 Spielminuten in aller Ruhe und mit wenig Anstrengung über die Bühne zu bringen, damit man sich für die entscheidenden folgenden Spielen noch genug Kraft aufheben kann. So verlor man gegen die Erlanger auch deutlich mit 18:8.
    Es folgte im 3. Turnierspiel die Auseinandersetzung mit dem technisch und vor allem läuferisch starken Post SV Nürnberg, die sich allerdings im vorangegangenen Spiel gegen Günzburg ein Unentschieden leisteten und daher erhielt diese Partie besondere Bedeutung. Keine der beiden Mannschaften konnte sich bis zur Halbzeit (6:6) absetzen, doch HaSpo erwischte den besseren Start in den 2. Abschnitt und ging mit vier Toren in Führung. Dieser Vorsprung hielt auch noch bis zum 12:8, ehe man sich durch vermeidbare Nachlässigkeiten in der Abwehr und zu ungenauen Würfen gegen den starken Nürnberger Torwart selbst um die Früchte des Erfolges brachte. Nürnberg kam Tor um Tor heran. Eine Entscheidung schien gefallen, als HaSpo 90 Sekunden vor dem Ende das 15:13 erzielte, doch praktisch mit dem Schlußpfiff musste man noch das Unentschieden hinnehmen.

    Im nachhinein betrachtet erwies sich dieses Ergebnis jedoch als Glücksfall. Da Erlangen nach anfänglichen Schwierigkeiten den Gastgeber Günzburg deutlich mit 14:5 besiegte, war man bereits vor dem letzten Spiel für die dritte Runde qualifiziert. Bei dem Turnierabschluss traf man auf den deutlich überforderten TSV Lichtenau. Die Ansbacher Vorstädter hatten in dem Turnier keine Chance und standen bereits vor diesem letzten Spiel im Turnier als Letzter fest.
    Aber auch die HaSpo-Vertretung hat sich in diesem Spiel nicht mehr unbedingt mit Ruhm bekleckert. Zu sehr wechselten Licht und Schatten. Trotzdem konnte man sich erwartungsgemäß sicher mit 22:15 durchsetzen. Mit diesem Sieg konnte man gleichzeitig den 2. Platz in der Abschlusstabelle belegen.

    Der HaSpo-Mannschaft muss man insgesamt ein großes Kompliment aussprechen. Alle zeigten großen kämpferischen Einsatz und es war ein glücklicher Zufall, dass für die nur sieben zur Verfügung stehenden Spieler zwei Therapeuten aus der Hohen Warte mit zur Verfügung standen, die sich um die sprapazierten Muskeln der Jungs in den Pausen mit Erfolg bemühten.

    Wenn es der Mannschaft in den Trainingseinheiten der nächsten zwei Wochen gelingen sollte, einige Abwehrschwächen zu beseitigen, sollte auch die zweite Qualifikationsrunde mit einem Quentchen Glück überstanden werden.

    HaSpo spielte mit: H. Lehnard, Prause (12), Schmidt (4), D. Lehnard (13), Lami (9), Sitzmann (13), Berghammer (10).
    Tabelle: siehe Internet - ISS3