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  • Neuer Anlauf der mA zur Jugend-Bundesliga

    24.04.2015

    Haspo-Jugend kämpft bei der bayerischen Ausscheidung in Günzburg um Heimvorteil in der zweiten Runde.

    Nach der Saison ist vor der Saison in der Bundesliga. Dieses Motto galt in den letzten Wochen und Tagen für die männliche A-Jugend von Haspo Bayreuth. Denn für sie startet am kommenden Wochenende die Bundesliga-Qualifikation in Günzburg. Dabei handelt es sich in der ersten Runde um die innerbayerische Ausscheidung, bei der fünf Teams teilnehmen.

    Die drei letztjährigen Bundesligisten HC Erlangen, VfL Günzburg und HaSpo Bayreuth sind für dieses Turnier automatisch qualifiziert. Daneben haben sich der Nachwuchs des TSV Ismaning und der DJK Rimpar in einem vorgeschalteten Qualifikationsturnier durchgesetzt und für diese Runde qualifiziert. Weniger als einen Monat nach dem letzten Bundesligaspiel gegen den TV Großwallstadt, scheint die Vorbereitung auf die erneuten Qualifikationsturniere sehr kurz. Die Trainer Marc Brückner und Andreas Berghammer sind sich aber einig: „Wir sind froh, dass es jetzt schon weitergeht.“ In dem zweitägigen Turnier geht es hauptsächlich um einen guten Tabellenplatz, der entsprechend schlechter platzierte Gegner in der zweiten Runde zur Folge hat. Zumindest die Qualifikation für die Bayernliga ist allen Teilnehmern am Ende des Bundesliga-Anlaufs ohnehin sicher. Berghammer setzt die Ziele aber höher: „Ich bin davon überzeugt, dass wir in der Lage sind, den ersten Platz zu belegen.“

    Der Turniersieg bedeutet, dass man in der zweiten Qualifikationsrunde in einem Vierer- oder Fünfer-Turnier Heimrecht haben würde. Genau auf diesem Weg haben sich die Bayreuther vor einem Jahr qualifiziert: Nachdem sie die erste Runde in Allach als Erster abschlossen hatten, machten sie den erstmaligen Einzug in die Bundesliga mit dem zweiten Turniersieg vor heimischen Publikum perfekt. „Ich bin zuversichtlich, dass wir unseren Masterplan aus dem vergangenen Jahr wiederholen können.“

    Doch damit dies gelingt, muss man sich zunächst im bayerischen Feld der Topteams behaupten. Der Vorteil von Haspo könnte darin liegen, dass ein Großteil der Mannschaft bereits ein Jahr Bundesligaerfahrung mitbringt. Berghammer, der am vergangenen Wochenende Ismaning und Rimpar bei der Vorqualifikation in Ismaning beobachtete, betrachtet diese beiden Gegner als „schlagbar“.

    Als stärkster Gegner gilt der Dauerrivale HC Erlangen, den Haspo in der zurückliegenden Saison um einen Rang hinter sich halten konnte. Gezielte Aussagen über die anderen Mannschaften lassen sich jedoch kaum tätigen, da nur Gerüchte und Spekulationen über die Kaderzusammensetzungen im Umlauf sind. Genaue Informationen über die Konkurrenz bekommt man wohl erst am Samstag, wenn es für Haspo im ersten Spiel um 13.30 Uhr gegen den gastgebenden VfL Günzburg ernst wird. Nach der zweiten Partie um 16.30 Uhr gegen DJK Rimpar folgen am Sonntag noch die Partien gegen den HC Erlangen (13.30 Uhr) und zum Abschluss des Turniers gegen den TSV Ismaning (16.30 Uhr).

    Vorbereitet ist man im HaSpo-Lager gut. Bereits am Freitagabend reisen die Bayreuther nach Günzburg an, um sich am Samstagmorgen im Eröffnungsspiel der Gastgeber gegen den TSV Ismaning einen Eindruck vom ersten Gegner zu verschaffen. Nicht mit von der Partie sein wird Ferdinand Neuß, der nach seiner Knieverletzung noch nicht einsatzfähig ist. Auch Erik Hammer konnte nach Auskunft von Trainer Berghammer in dieser Woche nur wenig trainieren: „Diese Bedingungen sind nicht ideal, aber man muss das nun einmal so hinnehmen.“

    ds
    Nordbayerischer Kurier vom Freitag, 24. April 2015