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  • mB-Baywernauswahl: Johannes Ruoff bester bayerischer Torschütze

    09.04.2015

    Einen guten Eindruck hinterließ die männliche Bayernauswahl des Jahrgangs 1999 beim Prager Handball-Cup, auch wenn sie nach der Gruppenphase des Mammutturniers im Achtelfinale ausschied. Das bittere 12:13 gegen Novling IF aus Dänemark war die einzige Niederlage des Teams.

    Souverän gewonnen wurden sämtliche sechs Vorrundenspiele über jeweils zweimal 15 Minuten gegen TSG Eddersheim (25:11), HVI Himmelev aus Dänemark (23:6), TJ Slovan Modra aus der Slowakei (19:14), RSCC Champigny aus Frankreich (21:7), KP Brno aus Tschechien (18:9) und RZ Maribor Branik aus Slowenien.

    In der Zwischenrunde bekam man es dann in einer Dreiergruppe mit HBC Rumilly aus Frankreich und Handball Québec zu tun, die ebenfalls ungefährdet mit 16:10 bzw. 17:6 besiegt wurden.

    Das knappe Ausscheiden konnte dann aber auch Johannes Ruoff mit seinen 36 Turniertoren nicht verhindern. Der Linkshänder aus der B-Jugend von Haspo Bayreuth zeigte eine über das gesamte Turnier hinweg gute Leistung und war am Ende bester bayerischer Torschütze und viertbester Werfer aller Spieler im Turnier des Jahrgangs 1999. Auch sein Bayreuther Vereinskollege Thomas Wilke konnte phasenweise überzeugen und kam immerhin auf neun Tore. Julius Meyer-Siebert als dritter Haspo-Vertreter, der dem jüngeren Jahrgang 2000 angehört, bekam weniger Einsatzzeit, zeigte aber durchaus seine Fähigkeiten und erzielte zwei Tore.

    Bemerkenswert ist, dass die Bayernauswahl ohne einen einzigen Spieler des TV Großwallstadt antrat. Das bestärkte die Spekulationen über Probleme im dortigen Handballinternat, auch wenn es dafür noch keine offizielle Bestätigung gibt.

    ds
    Nordbayerischer Kurier vom Mittwoch, 8. April 2015