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    Rückblick auf den 19. Spieltag der Herren-Bayernliga

    03.03.2015

    Viele Überraschungen: Herren-Bayernliga: Kellerkinder mit viel Engagement.

    Der verschärfte Abstiegskampf bringt Bewegung in die Herren-Bayernliga. So hatte der 19. Spieltag einige Überraschungen zu bieten.

    Die größte war sicher der 32:28-(18:14)-Sieg des Neulings SV Anzing (9.), bei dem Haspo Bayreuth (3.) am kommenden Sonntag antreten muss, beim Tabellenfünften HSC Coburg II. Für die Oberbayern war es schon der sechste Sieg in den letzten sieben Partien, mit dem sie sich um zwei Punkte vom vermutlich vierten Abstiegsplatz absetzten.

    In Coburg profitierten die Anzinger davon, dass die Gastgeber ohne ihren verletzten Haupttorschützen Konstantin Singwald auskommen mussten. Vor allem dank seiner offensiven 3:2:1-Abwehr konnte sich der Neuling beim 10:7 (18.) erstmals etwas absetzen und erhöhte mit einem direkten Freiwurf am Ende der ersten Halbzeit auf vier Tore. Nach einem Fehlstart in die zweite Hälfte lagen die Gäste nochmals mit 19:20 zurück (39.), aber unter Führung der Brüder Jonathan (8 Tore) und Marinus Limbrunner (6) sowie Max Haberthaler (7) zogen sie über 23:22 (45.) wieder auf 28:25 (51.) davon.

    Beinahe ebenso unerwartet war das Ende der Talfahrt des TSV Lohr, der mit 34:28 (15:15) gegen den TSV Unterhaching den ersten Sieg nach 84 Tagen feierte. Dabei war der Start mit 0:7 (7.) alles andere als vielversprechend, denn vor allem der Ex-Bayreuther Thomas Schibschid (12 Tore) düpierte immer wieder sowohl die Lohrer Abwehr als auch Torwart Tamas Szabo. Doch die Gastgeber bewiesen Kämpferqualitäten und kamen vor allem durch den schnellen Linksaußen Gabor Farkas (9) schon vor der Pause zum Ausgleich. Die erste Führung gelang aber erst beim 29:28 (56.), ehe Unterhaching völlig einbrach.

    Einen Achtungserfolg, der für den Klassenerhalt aber schon zu spät kommen dürfte, gelang dem TSV Ismaning mit 28:26 (14:10) gegen DJK Rimpar II (Krze 6). In der hart umkämpften Partie hatten die Gastgeber nach dem 20:20 (46.) jederzeit knapp die Nase vorn.

    berg
    Nordbayerischer Kurier vom Dienstag, 3. März 2015, Seite 25