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    Johannes Ruoff und Julius Meyer-Siebert aus der mB bei DHB-Sichtung

    26.02.2015

    Im vergangenen Jahr hat es kein Bayreuther ins bayerische Aufgebot für die süddeutsche DHB-Sichtung des Jahrgangs 1998 geschafft, dafür sind diesmal gleich zwei Talente aus der Haspo-B-Jugend in den zwölfköpfigen Kader des Jahrgangs 1999 berufen worden. Neben Johannes Ruoff, der bereits eine feste Größe in der Bayernauswahlmannschaft ist, nominierten die Trainer Liane Lurz und Rastislav Jedinak auch Julius Meyer-Siebert für die Veranstaltung vom heutigen Donnerstag bis zum Sonntag in Ruit nahe Stuttgart. Der Lehrgang gilt als erste Sichtung der süddeutschen Landesverbände für die Jugendnationalmannschaft.

    Das Besondere ist, dass der 14jährige Meyer-Siebert als einziger Vertreter des Jahrgangs 2000 bereits bei den Älteren mit dabei ist. Mit der Rolle als jüngster Spieler im Kader hat der Bayreuther aber kein Problem: „Ich fühle mich sehr wohl bei den Älteren. Dort kenne ich auch schon mehr Spieler aus der Bayernliga als in der 2000er Auswahl. Die Mannschaft hat mich super aufgenommen. Der größte Unterschied zu den 1999ern ist die viel robustere und defensivere Abwehr.“

    Neben Handballspielen gegen die Mannschaften der anderen Landesverbände erwarten die beiden Haspo-Talente auch sportmotorische Tests. Außer bestimmten Passübungen oder Krafttests wird auch das turnerische Vermögen der Jungs geprüft. Ruoff und Meyer-Siebert absolvierten zur Vorbereitung mehrere Übungsstunden mit einer Turnlehrerin in Coburg. „Das Turntraining hat uns sehr geholfen“, sagen beide. Ruoff ergänzt: „Ich bin schon etwas aufgeregt, weil ich nicht genau weiß, was uns dort erwartet. Aber ich denke, dass es auch eine Menge Spaß machen und eine tolle Erfahrung sein wird.“ Mit ähnlicher Einstellung geht Meyer-Siebert an die Aufgabe heran: „Ich bin echt gespannt, wie es wird und wer vom DHB alles dort sein wird. Natürlich bin ich auch etwas aufgeregt, aber ich denke, dass wir gut vorbereitet sind. Einige Aufgaben, die geprüft werden, haben wir schon im Training geübt.“

    Pech hatte mit Thomas Wilke ein drittes Haspo-Talent. Auch er war für Ruit nominiert, musste aber wegen einer Verletzung absagen.

    ds
    Nordbayerischer Kurier vom Donnerstag, 26. Februar 2015