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    wD-Jugend schnuppert internationale Luft beim Kolding Kempa Cup in Dänemark

    02.04.2007

    Die Vorrunden-Gegner kommen aus dem Gastgeberland Dänemark und heißen Østfyn HK und DHG Odense 1, aber auch Neistin 1, ein Team von den Faröer-Inseln im Nordatlantik, einer 48.000 Einwohner umfassenden Mini-Nation mit eigener Sprache, die von Dänemark vertreten wird, und schließlich von der SG Hamburg Nord, einem Handball-Großverein aus der Hansestadt mit über 60 Mannschaften im Spielbetrieb, alleine 4 (!) davon in der weiblichen D-Jugend.
    Das alles sind die Kontrahenten des frischgebackenen oberfränkischen Meisters in der weiblichen D-Jugend, den HaSpo-Girls, bei einem der größten internationalen Jugendturniere, dem Kolding Kempa Cup, der über Ostern in der 87.000-Einwohner zählenden Universitätsstadt mit sage und schreibe 156 Mannschaften aus Dänemark, Norwegen, Schweden, Deutschland, den Niederlanden und der Schweiz stattfindet.
    Gastgeber ist Kolding IF (KIF), ein Begriff in der Handball-Welt, denn sowohl bei den Damen wie bei den Herren spielen die Jütländer in der ersten Liga - die Herren auch schon in der Champion League - unseres nördlichen Nachbarn mit der großen Handballtradition. Handball ist in Dänemark so etwas wie Nationalsport, vor allem weiblichen Bereich, mindestens auf Augenhöhe mit Fußball. Und deswegen wundert es nicht, dass im „KIF- Centret“, dem Zentrum des Koldinger Handballs, gleich drei Hallen anzufinden sind und insgesamt in der Stadt für das Turnier 12 Hallen bereitstehen, um das Turnier über die Bühne zu bringen – davon kann die „Sportstadt“ Bayreuth gewiss nur träumen.
    „Uns ist wichtig, dass die Mädchen erleben, wie woanders Handball gespielt wird und welche Spiel- und Trainingsauffassungen vertreten werden“, beschreibt Delegationsleiter Jürgen Abel eines der Ziele der 800-Kilometer-Reise in den Norden, die für elf Mädchen, vier Betreuerinnen und ihn selbst am Karfreitag in aller Herrgottsfrühe um 5 Uhr morgens in zwei Kleinbussen beginnt.
    Aber die Reise und das Turnier sollen natürlich vor allem auch Spaß machen, ein Erlebnis werden und eine Belohnung für die bisherigen Leistungen in Training und in der Spielrunde des bislang in dieser Saison noch ungeschlagenen Teams sein. Und die Turnierteilnahme soll ein Beitrag zur Motivation und zur Teambildung sein, so wie das bereits im vergangenen Sommer bei der Teilnahme an einem Rasenturnier nahe München spürbar wurde.
    „Wir gehen deshalb auch ohne Druck in das Turnier, spielen unsere offensive Abwehr und schaun mal, was da auf uns zukommt“, meint Abel, der den verhinderten Trainer Hans-Peter Oertel vertritt, zu der sportlichen Herausforderung in Kolding. Allein bei der weiblichen D-Jugend sind 20 Teams in vie Gruppen am Start, neun davon kommen aus dem Gastgeberland, zwei von den Faröer-Inseln, drei aus den Niederlanden und die restlichen sechs Mannschaften aus Deutschland. Neben den Hamburgerinnen und den HaSpo-Girls sind das noch die Teams der SG Polizei SV/ VfL Tegel aus Berlin, die Niedersächsinnen des VfL Stade, die Schwäbinnen vom TuS Metzingen bei Stuttgart sowie die Mädchen des HSC Magdeburg.
    Die HaSpo-Farben Orange und Schwarz vertreten beim Kolding-Kempa-Cup
    Carolin Grotjahn – Maxime Möckel, Gabriele Obermeyer, Francis Ramisch, Isabel Nitschke, Hannah Prokscha, Sophie Luise Ströbel, Simone Zang, Sophie Opel, Elena Hauenstein und Anna Bauer