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    Rückblick auf den 15. Spieltag der 3. Liga (Frauen Ost)

    20.01.2015

    Tabellenführer schüttelt Verfolger ab

    Am 15. Spieltag der 3. Frauen-Bundesliga Ost könnte schon eine Vorentscheidung im Rennen um die Meisterschaft gefallen sein. Jedenfalls erscheint die Tabellenführung des SG Kirchhof stabiler denn je, nachdem er das Spitzenspiel beim Verfolger HSV Marienberg mit 26:20 (11:10) gewonnen hat und damit seinen Vorsprung auf fünf Punkte ausbaute.

    225 Zuschauer sahen eine hochklassige Partie, in der die Gastgeberinnen (Foksova 5/2) beim 6:5 (15.) letztmals in Führung lagen. Bis zum 15:17 (43.) war alles offen, aber beim 16:23 (50.) war der hessische Ex-Zweitligist auf der Siegerstraße. Neben Joana Mihai (9/2) war Torhüterin Karina Morf ein Erfolgsgarant der Gäste. Zusätzlich profitierte die SG Kirchhof vom Punktverlust des Tabellenzweiten Germania Fritzlar mit 21:21 (11:12) beim HC Leipzig II (Diehl 7/2). Dabei verspielten die Gäste in den letzten sieben Minuten der völlig ausgeglichenen Partie eine 20:17-Führung und lagen dann sogar mit 20:21 zurück, ehe Melina Horn (6) 80 Sekunden vor dem Ende wieder ausglich.

    Im Kampf um den Klassenerhalt gelang der HSG Osterode Harz der größte Schritt nach vorn mit 33:28 (13:14) gegen den direkten Konkurrenten HSG Hannover-Badenstedt. Erst beim 18:17 (37.) übernahmen die Gastgeberinnen (Seegers 8/3) erstmals die Führung und gaben sie dann nie wieder ab. Bei Hannover fehlte mit Kathrin Pichlmeier (Länderspiel-Einsatz) eine der beiden Haupttorjägerinnen, so dass die Tore von Saskia Rast (10/3) nicht ausreichten. Ohne Sieger blieb dagegen das zweite direkte Duell in der Abstiegszone: Der MTV Rohrsen rettete gegen den TSV Hahlen (Gritzan 11/7) nach 20:25-Rückstand (55.) noch ein 25:25 (10:11), wobei Manuela Schostag (8/2) drei Tore in den letzten dreieinhalb Minuten erzielte. Nur mühsam wurde der HC Salzland (Göpel 6/5, Sachse 5) der Favoritenrolle gegen Union Halle (Sommer 6/2, Speckmann 5) mit 22:20 (10:10) gerecht.

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    Nordbayerischer Kurier vom Dienstag, 20. Januar 2015