• Damen
  • Herren
  • Jugend
  • Shop
  • Bayernliga-Quali: HaSpo-Devise lautet „Reisen bildet“

    29.03.2007

    „Reisen bildet“ – diese Devise gilt für alle fünf HaSpo-Jugendteams, die am Wochenende des 21./22. April in der ersten Qualifikationsrunde versuchen wollen, die zweite Runde zu erreichen und damit die Chance zu wahren, in der kommenden Saison in der höchsten bayerischen Spielklasse an den Start zu gehen.
    Besonders gilt die Reise-Devise aber für die beiden B-Jugenden, die HaSpo im weiblichen wie männlichen Bereich ins Rennen schickt: Die weibliche B-Jugend von Trainer Klaus Ament hat am Samstag (21. April) beim SC Weßling anzutreten, rund 270 Km entfernt zwischen München und dem Ammersee gelegen. Mit dem TSV Gilching ist dort eine weitere Mannschaft aus dem BHV-Bezirk Alpenvorland am Start, vor allem aber ein wirklich dicker Brocken, nämlich die Mädchen vom 1. FC Nürnberg. Damit die HaSpo-Girls wenigstens etwas oberfränkische „Heimat“ verspüren können, komplettiert das Team des TV Helmbrechts das 5er-Feld.
    Die gleichaltrigen HaSpo-Jungs zieht es ebenfalls am Samstag (21. April) noch einige Kilometer weiter und südwestlicher nach Günzburg, dort wo der VfL Günzburg die Gastgeberrolle hat. Doch die HaSpo-Aufgabe ist dort keineswegs leichter als bei den Mädchen, denn mit dem HC Erlangen und dem Post SV Nürnberg sind dort zwei Mannschaften am Start, denen man alles zutrauen kann. Ein weiteres mittelfränkisches Team, nämlich das des TSV Lichtenau, ist hier die die Nr. 5 der Quali-Gruppe.
    Deutlich weniger Reiseaufwand haben die drei anderen HaSpo-Teams in der Bayernliga-Quali zu betreiben – doch keineswegs leichtere Gegner. Den kürzesten Weg hat am 22. April noch die weibliche C-Jugend von Trainer Hans-Peter Oertel, die nach Burgkunstadt fährt, dort auf die Gastgeberinnen der HG Kunstadt trifft sowie ein weiteres Tam aus Oberfranken, nämlich die Mädchen des TS 1887 Selb. Die großen Hürden werden aber die anderen beiden Teams sein, nämlich besonders – wie bei der weiblichen B-Jugend – die Mannschaft des 1. FC Nürnberg und dazu noch die unterfränkischen Mädchen der SG Dettelbach/Bibergau.
    Nach Mittelfranken und dort zu äußerst schweren Aufgaben verschlägt es die beiden restlichen HaSpo-Teams ebenfalls am Sonntag (22. April): die männliche A-Jugend fährt nach Fürth zum MTV Stadeln und hat es dort außerdem mit dem TV Roßtal und dem TSV Ebersberg zu tun, der ansonsten 30 Km östlich Münchens zu Hause ist.
    Eine ganz schwere Aufgabe hat auch die männliche C-Jugend von Hans Hübner vor sich, die zum HC Erlangen muss und es neben den Gastgebern mit den unterfränkischen Teams der HG Marktsteft/Rödelsee sowie des TV Etwashausen zu tun bekommen wird. Hier runden die Mittelfranken vom TSV Lichtenau die 5er-Gruppe ab.
    Man kann nur hoffen, dass die HaSpo-Teams sich die Eingangsdevise zu Herzen nehmen und Lust am Reisen finden. Das könnte dann für die eine oder andere Mannschaft die Reise zur nächsten Quali-Runde bedeuten. Und falls das nicht der Fall sein sollte, dann würden die HaSpo-Teams in einer 2. Quali-Rolle ganz sicher die Gastgeber-Rolle übernehmen.
    Bei den C-Jugenden wird übrigens erstmals die offensive Abwehrformation verbindlich und sanktioniert bis hin zum Strafwurf, wenn sich eine Mannschaft trotz Aufforderung des Schiedsrichters nicht daran hält. Vielleicht ist das ein kleiner Vorteil für die beiden HaSpo-Teams, für die schon seit D-Jugend-Zeiten offensive und laufintensive Abwehrarbeit selbstverständlich ist.