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  • Rückblick auf den 11. Spieltag der Herren-Bayernliga

    02.12.2014

    Sulzbach verliert unglücklich gegen Unterhaching / Auch Haspo-Gegner ohne Punkt.

    Erfolgsdruck auf beiden Seiten verleiht dem oberpfälzischen Derby der Männer-Bayernliga am kommenden Samstag um 18 Uhr zusätzlichen Reiz. Während Gastgeber SV 08 Auerbach nach der knappen Niederlage im Gipfeltreffen beim Verfolger Waldbüttelbrunn (21:22) die Tabellenführung verteidigen muss, kämpft der HC Sulzbach gegen eine Verwicklung in den Abstiegskampf.

    Einen Befreiungsschlag in dieser Hinsicht verpassten die Sulzbacher nur knapp, als sie dem favorisierten Tabellenfünften Unterhaching mit 30:31 unterlagen. Beide Teams mussten dabei auf wichtige Spieler verzichten. Bei Sulzbach fehlte Flügelflitzer Björn Kreyßig und beim TSV weiterhin der verletzte Rückraumschütze Mathias Salger. Dafür traf Jiri Smolik (11/1) bei den Oberpfälzern fast nach Belieben, und bei den Gästen hatte Thomas Schibschid (5/1) den größten Anteil am tollen Schlagabtausch bis zum 11:11 (22.). Dann gab es auf Seiten der Gäste die effektivere Unterstützung durch Spielmacher Martin Dauhrer (8) und Johannes Borschel (7/3) am Kreis, so dass die Oberbayern bis zum 18:17 (36.) die Nase vorn hatten. Dann bekam auch Smolik einen treffsicheren Mitstreiter in Rechtsaußen Marco Forster (9), so dass die Sulzbacher vom 22:21 bis zum 25:24 an einer Überraschung schnupperten. Den letztlich entscheidenden Impuls gab aber schließlich Unterhachings Rechtsaußen Skander Bouasker. Seine drei Treffer in Folge bescherten den Gästen eine 29:26-Führung (57.), die sie nicht mehr abgaben.

    Auch der nächste Gegner von Haspo Bayreuth ging am elften Spieltag leer aus. Die zweite Mannschaft des Bundesligisten HC Erlangen, die am Sonntag um 15 Uhr Gastgeber für das Verfolgerduell zwischen dem Vierten und dem Dritten ist, unterlag beim HSC Coburg II mit 26:29. Dabei erwischten die Mittelfranken dank eines gut aufgelegten Lars Göbel im Tor sowie der abschlussstarken Anton Pelka und Marwin Wunder (je 7) den deutlich besseren Start und führten auch zur Pause noch mit 15:12.

    Nach dem Seitenwechsel zeigten sich die Coburger aber besser eingestellt auf die flinken Gäste und erzwangen schon beim 18:18 (39.) den Ausgleich. Von da an übernahmen die erfahrenen Coburger die Kontrolle, während die jungen Erlanger beeindruckt wirkten. Der wieder einmal treffsichere Hajck Karapetjan (8/1) und Heiko Jäckel (5) waren im Coburger Rückraum nun kaum mehr zu stoppen. Außerdem wehrte HSC-Schlussmann Jonas Faber in der Schlussphase gleich drei hundertprozentige Chancen ab. Erlangens Trainer Roland Wunder hielt sich mit der Niederlage nicht lange auf: „Mit Bayreuth kommt bereits der nächste hochkarätige Gegner.“

    berg
    Nordbayerischer Kurier vom Dienstag, 2. Dezember 2014