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  • Rückblick auf den 6. Spieltag der Herren-Bayernliga

    21.10.2014

    Positive Ansätze bei Auerbachs nächstem Gegner / Haspo-Gast stärker als erwartet.

    Bisher hat es kein Gegner in der Männer-Bayernliga geschafft, den SV 08 Auerbach in Bedrängnis zu bringen. Und wenn es dem nächsten Gegner gelingt, wäre das schon eine große Überraschung. Der TSV Lohr, bei dem der Tabellenführer am kommenden Samstag zu Gast ist, war zwar vor Saisonbeginn recht hoch eingeschätzt worden, steht aktuell aber bei sehr mageren 2:10 Punkten.

    Zuletzt unterlagen die noch immer sieglosen Unterfranken beim TSV Unterhaching allerdings nur hauchdünn mit 25:26 (12:13) und ließen dabei doch immerhin einige hoffnungsvolle Ansätze erkennen. Vor 250 Zuschauern führten sie mit 7:4 (13.), hielten die Partie noch beim 19:19 (46.) völlig offen und kamen auch nach dem folgenden Dreitorerückstand noch einmal auf 24:25 heran (58.). „Wir haben alles gegeben. Es war gut, aber eben noch nicht gut genug“, sagte der neue Trainer Holger Hess, der kürzlich den ehemaligen Bundesligaspieler Otto Fetser abgelöst hat. Mit einer recht offensiven 3:2:1-Abwehr hatten die Lohrer den Unterhachinger Rückraumschützen Mathias Salger (nur zwei Tore) gut im Griff. Dafür fanden sie gegen den flinken (allerdings teilweise fehlerhaft spielenden) Ex-Bayreuther Thomas Schibschid (6) und den durchsetzungsstarken Spielmacher Martin Dauhrer (5) kaum ein Mittel.

    Der nächste Gegner von Haspo Bayreuth kann dagegen mit seiner aktuellen Bilanz sehr zufrieden sein. Neuling SV Anzing, der am kommenden Samstag um 15 Uhr im Schulzentrum Ost zu Gast ist, gehört zu den positiven Überraschungen der Saison. Mit dem letzten 28:27 (15:13) gegen die stärker eingeschätzte zweite Mannschaft des HSC Coburg (Kästner 9/3, Karapetjan 6/1, Klihm 6) gelang den Oberbayern (Limbrunner 6, Ball 6/3) vor gut 300 Zuschauern nun auch der ersehnte erste Heimsieg in der Bayernliga. Somit liegen sie mit 6:6 Punkten überraschend gut im Rennen und können ohne Druck in Bayreuth antreten. In einem intensiven und jederzeit ausgeglichenen Spiel gelang dem SV Anzing trotz Unterzahl eine Wende vom 20:22 zum 24:22, aber 30 Sekunden vor dem Ende waren die Coburger beim Stand von 27:27 und Ballbesitz dem Sieg näher. Ein technischer Fehler der Gäste eröffnete den Anzingern aber noch eine Konterchance, die sie drei Sekunden vor dem Ende zum Sieg nutzten.

    berg
    Nordbayerischer Kurier vom Dienstag, 21. Oktober 2014