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    Rückblick auf den ersten Spieltag der 3. Liga (Frauen Ost)

    09.09.2014

    Keine klaren Ergebnisse – Liga bietet viel Spannung.

    Über ein achtbares Ergebnis freuten sich die Damen von Haspo Bayreuth, nachdem sie zu ihrem Einstand in der 3. Bundesliga Ost beim hoch eingeschätzten HSV Marienberg (wie ausführlich berichtet) mit 19:24 verloren hatten. Wer hätte da gedacht, dass sie damit nach dem ersten nicht ganz vollständigen Spieltag auf dem letzten Tabellenplatz stehen würden? Alle anderen Ergebnisse fielen nämlich noch knapper aus, was auf ein relativ geringes Leistungsgefälle in der Liga schließen lässt.

    Besonders viel Spannung bot das westfälische Lokalderby zwischen dem HSV Minden Nord und dem TSV Hahlen, der seine Heimspiele ebenfalls in Minden austrägt. Ebenso wie in den beiden Duellen der Vorsaison gab es dabei vor der stimmungsvollen Kulisse von 360 Zuschauern einen Auswärtssieg – diesmal mit 24:22 (14:9) für den TSV Hahlen (Gritzan 9/6), Niemann 5). Die Gäste lagen nach vier Toren in Folge zum 7:3 (12.) ständig mit bis zu fünf Toren in Führung, aber nach dem Anschluss des HSV Minden Nord (Woebking 7/4) zum 17:18 (40.) wurde reichlich Spannung geboten. Beim 21:22 konnten die Gastgeberinnen den Ballbesitz zum möglichen Ausgleich gegen die insgesamt starke Hahlener Abwehr nicht nutzen (57.) und kassierten statt dessen zwei Gegentore, die 90 Sekunden vor dem Ende die Entscheidung markierten.

    Noch knapper ging es beim 28:27 (13:16)-Sieg der HSG Osterode Harz (Seegers 9/3, Marienfeld 5) gegen die zweite Mannschaft des Bundesligisten HSG Blomberg-Lippe (Petersen 8/1, Oehme 6) zu. 56 Minuten lang liefen die Gastgeberinnen einem Rückstand hinterher, der mehrfach fünf Tore betrug und auch beim 21:25 (49.) noch recht deutlich war. Genau vier Minuten vor dem Ende gelang beim 26:26 der erste Ausgleich und bei einer Restspielzeit von 40 Sekunden das 28:26. Fünf der letzten sechs Tore für die HSG erzielte allein Jana Seegers.

    Eher schmeichelhaft für die Verlierer waren dagegen die beiden übrigen Ergebnisse zwischen SV Germania Fritzlar und HSG Hannover-Badenstedt (28:25) sowie HC Salzland (Staßfurt) und HC Leipzig II. In beiden Fällen führten die Gastgeberinnen durchgehend und zeitweise mit klarem Abstand von sieben bzw. acht Toren. In Fritzlar (Denecke 8/1, Meyfarth 7/1) wurde es noch etwas enger, als Hannover (Gerber 8, Löw 6/1) durch vier Tore in Folge auf 20:23 verkürzt hatte (50.). Die Leipziger Bundesliga-Reserve (Reimer (9/4) kam dagegen in Staßfurt (Jäger 6/2) erst nach dem 20:25 in Überzahl noch zu einer Resultatsverbesserung. es

    Nordbayerischer Kurier vom Dienstag, 9. September 2014