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    Nicht alle Neuen bei den Männern von Haspo Bayreuth sind neu

    04.09.2014

    Hofers zweiter Start, Woitaschiks Rückkehr in die Erste und zwei 20jährige Talente.

    Eine richtig hohe Hürde baut sich gleich zu Beginn der neuen Runde in der Bayernliga vor Haspo Bayreuth auf: der enorm verstärkte TSV Lohr als Gastgeber. Somit gilt es, gleich beim Startschuss am 13. September in bester Verfassung zu sein. Die Grundlagen dafür schaffen die Mannschaft und Trainer Mathias Bracher bereits seit Anfang Juni in mehreren Vorbereitungsphasen.

    Im Kader mit dabei: vier mehr oder weniger neue Gesichter im Alter zwischen 20 und 24 Jahren, die eines verdeutlichen: Haspo Bayreuth setzt weiterhin auf vielversprechende Talente und möchte diesen in der Bayernliga den Feinschliff verpassen.

    Mit Rechtsaußen Matthäus Woitaschik wurde ein flinker Gegenstoßspeziallist aus der zweiten Mannschaft in den Bayernliga-Kader zurückgeholt. Bis vor einem Jahr spielte der polnischstämmige Linkshänder schon in der ersten Mannschaft von Haspo. Dann zwang ihn seine Ausbildung zum Physiotherapeuten dazu, sportlich etwas kürzer zu treten. Nun verspürt der 24jährige große Vorfreude auf den Saisonstart: „Ich hoffe, dass wir uns schnellstmöglich im sicheren Mittelfeld der Liga etablieren können“, sagt er.

    Auch der zweite Neue, Armin Hofer, dürfte zumindest dem Insider ein Begriff sein. Der 21jährige Spielmacher war nämlich bereits vor der vergangenen Saison als Neuzugang vermeldet worden. Im ersten Testspiel zog sich Hofer dann jedoch einen Kreuzbandriss zu und fiel damit die komplette Saison aus. Gekommen ist Hofer vom MTV Stadeln, in dessen B- und A-Jugend er ausgebildet wurde. Dank seiner außergewöhnlichen Zweikampfstärke kann er auf allen Rückraumpositionen eingesetzt werden. „Ich will jede Einsatzminute nutzen, um die gute Stimmung in der Mannschaft auch in Punkte umzumünzen“, sagt der Spielmacher zu seinen Zielen für die anstehende Runde.

    Ersatz für den im Auslandsjahr befindlichen Linksaußen Moritz Beck hofft HaSpo vor allem in Lukas Schalk gefunden zu haben. Der erst 20jährige Rechtshänder kann sowohl auf Links- wie auch auf Rechtsaußen eingesetzt werden. Schalk spielte im vergangenen Jahr noch gemeinsam mit David Schreibelmayer für den HC Erlangen in der Jugend-Bundesliga. In der Unistadt durchlief er alle Jugendmannschaften und genoss damit eine hervorragende handballerische Ausbildung. Außerdem schnupperte er in der Bundesliga-Reserve des HC bereits Bayernliga-Luft im Seniorenbereich.

    Der vierte Neuzugang ist Moritz Meyer. Er kommt aus der Nähe von Karlsruhe und spielte in seinen beiden A-Jugendjahren für den Badenligisten SG Jöhlingen-Bretten. Nachdem er im vergangenen Jahr vom Verletzungspech verfolgt war (unter anderem ein Meniskusriss und ein Nasenbeinbruch), will der 20jährige nun bei Haspo im Herrenbereich Fuß fassen. Meyer gilt als Allrounder und soll vor allem der Abwehr mehr Stabilität verleihen. Er hat sich für sein Premierenjahr in der Wagnerstadt ehrgeizige Ziele gesetzt: „Ich will einen Stammplatz im Team ergattern und möglichst alle Derbys gewinnen.“

    Nun muss sich zeigen, ob der Verein die Abgänge von Benjamin und Florian Funke, Moritz Beck sowie Julian Ruckdäschel nicht nur numerisch ausgeglichen hat.


    Der Kader von HaSpo Bayreuth für die Saison 2014/15 in der Bayernliga – Zwei im Tor, 15 fürs Feld:

    Tor:
    Alexander Wittmann, Hannes Lehnard

    Feld:
    Steffen Berghammer, Daniel Fricke, Michael Neumaier, Moritz Kauffmann, Tim Herrmannsdörfer, Armin Hofer, David Schreibelmayer, Marius Hümpfer, Moritz Meyer, Peter Abel, Lukas Schalk, Matthäus Woitaschik, Sebastian Schmidt, Yannick Berghammer, Steffen Tscheuschner.

    Trainer:
    Mathias Bracher; Co-Trainer: Sascha Bohne.

    berg
    Nordbayerischer Kurier vom Donnerstag, 4. September 2014