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  • Haspo-Damen treten in der „Ost“-Staffel an

    02.07.2014

    Nun ist es amtlich: Die Damen von Haspo Bayreuth werden in der kommenden Saison in der 3. Liga Ost antreten. Diese Einteilung war erst durch eine Änderung des Paragrafen 38 in der Spielordnung durch den Bundesrat des Deutschen Handball-Bundes möglich geworden und erspart den Vereinen der 3. Liga insgesamt einiges an Reisekilometern. Für die Bayreutherinnen hingegen bedeutet es einen Mehraufwand von etwa 1 500 Kilometern. Sie sind damit der einzige bayerische Vertreter in der Ost-Staffel.

    Zudem steht nun der Vorbereitungsplan der Haspo-Damen fest. Einen ersten Höhepunkt erleben die Bayreutherinnen am 26. Juli mit der Teilnahme am erstmalig ausgetragenen Supercup der Frauen. Der bayerische Meister Bayreuth trifft in Ingolstadt im Vorspiel einer Testpartie zwischen den Männer-Erstligisten HC Erlangen und HSG Wetzlar auf den Pokalsieger Ismaning. Kurz darauf nimmt Haspo an einem hochklassigen, mit zahlreichen Süd-Drittligisten besetzten Turnier in der Nähe von Stuttgart teil.

    Nach einer kurzen Erholungsphase beginnt dann ab Mitte August der Endspurt bis zum Ligastart. Und auch hier können sich die sportlichen Herausforderungen sehen lassen. Absoluter Höhepunkt ist die Teilnahme am international besetzten Lotto-Cup am 23. und 24. August in Ludwigsburg. Hier treffen die Bayreutherinnen bereits in der Vorrunde unter anderem auf den Erstligisten und ehemaligen deutschen Meister DJK MJC Trier und den Zweitligisten NSU Neckarsulm. Im weiteren Verlauf des Turniers könnten dann noch Erstligist Göppingen, der Schweizer Meister und Pokalsieger Zug oder der niederländische Vizemeister VOC Amsterdam warten.

    Ehe es am 6. September mit dem ersten Drittliga-Spiel in der Bayreuther Frauenhandballgeschichte beim sächsischen Aufsteiger Marienberg ernst wird, steht zum Abschluss der Vorbereitung am 30. August beim Bayern-Cup ein Kräftemessen mit allen anderen bayerischen Drittligisten sowie dem Zweitliga-Aufsteiger Haunstetten auf dem Programm.

    th
    Nordbayerischer Kurier vom Dienstag, 1. Juli 2014