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  • Haspo-Torwarttalent zum Bundesligisten

    29.06.2014

    Nur zwei Jahre nach seinem Wechsel von der TS Selb zu Haspo Bayreuth wagt Tyrone Benjamin den nächsten Schritt und wechselt Anfang August zum Bundesliganachwuchs des TBV Lemgo.

    Ende Februar war der 16jährige bei der Sichtung des Deutschen Handballbundes dem Jugendkoordinator von Lemgo aufgefallen. Sehr beeindruckt von Benjamins Leistungen lud man ihn für eine Woche zum Probetraining der männlichen B-Jugend nach Lemgo ein, bei dem er das komplette Umfeld und die Abläufe kennen lernen sollte. Dort gefiel es ihm überaus gut, so dass er sich dazu entschloss, den Schritt nach Lemgo, in ein komplett neues Umfeld, zu wagen. Los geht es für den 16jährigen Torwart, der in der Bayernliga-B-Jugend von Haspo als jüngerer Jahrgang (1998) zumeist hinter Niklas Pfeifer nur zweite Wahl war, gleich zu Beginn der Sommerferien. Dann zieht er zusammen mit zwei anderen Mitspielern seiner zukünftigen Mannschaft in eine Wohngemeinschaft unweit der Lipperlandhalle, in der trainiert wird.

    Als einen der Hauptgründe für den Wechsel nannte Benjamin, neben den aufwendigen Fahrten von Selb nach Bayreuth zu den Trainingseinheiten, dass ihm in Lemgo, anders als in Bayreuth, die Stammposition im Tor versprochen wurde. Benjamin erhält einen Einjahres-Vertrag, der sich jedes Jahr um ein weiteres verlängert, wenn er nicht bis zu einer bestimmten Frist gekündigt wird. In Lemgo wird Benjamin auf das Marianne-Weber-Gymnasium gehen, die Partnerschule des TBV Lemgo. Hier besucht er dann die elfte Jahrgangsstufe.

    Natürlich hat diese erfreuliche Nachricht des Wechsels eines Talents aus der Region zu einem Bundesligaverein auch eine andere Seite. Mit Benjamin verlässt Haspo Bayreuth ein großes Talent in Richtung Lemgo. So kommentiert auch Marc Brückner, Trainer der gerade erst in die Bundesliga aufgestiegenen Haspo-A-Jugend: „Mit Tyrone verlieren wir einen sehr talentierten Torwart. Jedoch ist es eine tolle Chance für ihn. Ich hoffe, dass er den nächsten Schritt offen und lernbereit geht.“

    ds
    Nordbayerischer Kurier vom Mittwoch, 25. Juni 2014