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  • Die Herren-Bayernliga bleibt unberechenbar

    14.11.2013

    HC Sulzbach schlägt überraschend nächsten Haspo-Gast TSV Lohr.

    Auch der achte Spieltag zeigte, dass in der Bayernliga der Männer jeder jeden schlagen kann. Die größte Überraschung gelang dabei dem HC Sulzbach. Das Team mit fünf ehemaligen Haspo-Spielern gewann sein Heimspiel gegen den Mitfavoriten und nächsten Haspo-Gast (Samstag, 17:30 Uhr) TSV Lohr mit 36:31 (20:14).

    Die Oberpfälzer profitierten dabei auch vom Ausfall des gesperrten, bundesligaerfahrenen Lohrer Spielertrainers Otto Fetser und der frühen Roten Karte gegen Abwehrchef Milan Kralik (15.). Auch von wechselnden Abwehrformationen der Unterfranken ließen sich die Gastgeber nicht aus der Ruhe bringen und setzten sich bis zur Pause mit 20:14 recht deutlich ab. Im zweiten Durchgang zeigten die Lohrer, dass sie zurecht als Mitfavorit gehandelt werden: Sie spielten ihre Chancen ordentlich aus – und plötzlich stand es 27:27 unentschieden. Die Begegnung schien zu kippen. Doch in der Schlussphase konnte sich der HC auf seinen starken Rückhalt Zdenek Vojtech im Tor und im Angriff auf Björn Kreyßig und Daniel Laugner verlassen.

    Ebenfalls für eine Überraschung sorgte der TSV Rothenburg, der dem Geheimfavoriten DJK Waldbüttelbrunn daheim durch ein 25:25-Unentschieden einen Punkt abluchste. Der DJK fehlte die nötige Geduld, die hingegen die Gastgeber bewiesen, die mit teilweise aufreizend langen Angriffen oft zum Erfolg kamen. Bis kurz vor der Schlusssirene führte der TSV fast konstant mit bis zu drei Treffern, ehe die Unterfranken mit einem Kraftakt das Unentschieden erreichten, wobei Rothenburg auch ein wenig Pech hatte: Der letzte direkte Freiwurf landete am Pfosten.

    Zumindest eine kleine Überraschung war der 32:31-Sieg der TG Landshut gegen den starken Aufsteiger TSV Ismaning. Dabei konnten sich die Niederbayern vor allem auf ihr bewährtes Trio Abeltshauser, Axthaler und Auernhammer verlassen, das für 18 der 32 Landshuter Treffer verantwortlich war. Obwohl sich Ismanig bei 23:26 (51.) durch zwei Rote Karten selbst schwächte, blieb der Aufsteiger dran und glich eine Minute vor Ende zum 31:31 aus. Landshut schlug jedoch 25 Sekunden vor Schluss zurück.

    berg
    Nordbayerischer Kurier vom Dienstag, 12. November 2013