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    Studentische Abschlussarbeit über Sporthallensituation in Bayreuth

    25.09.2013

    Von überraschender Seite bekommt die Diskussion um eine zusätzliche Sporthalle in Bayreuth einen neuen Impuls. Der aus Bayreuth stammende Toni Kreyßig hat seine Bachelor-Arbeit zum Abschluss des Studiums der Sportwissenschaft an der Universität Stuttgart dem Thema gewidmet: „Die Sporthallensituation in Bayreuth – ein Soll-Ist-Vergleich für die kommunale Sportentwicklungsplanung.“

    Stadtrat Stephan Müller (BG) hat nun beantragt, die Ergebnisse dieser Arbeit bei der nächsten Sitzung der Sportkommission vorzustellen, „auch im Hinblick auf den avisierten Neubau einer Sporthalle in der Hammerstatt“. Zusammen mit dem Raumkonzept der Regierung von Oberfranken für den Schulsport des Gymnasiums Christian Ernestinum sei dies „die optimale Diskussionsgrundlage für die Sportstättenentwicklung in Bayreuth“. Auch Sportamtsleiter Christian Möckel sieht in der Arbeit einen hilfreichen Ansatz: „Das ist natürlich noch kein detaillierter Sportentwicklungsplan, aber ein sehr guter Einstieg in das Thema.“ Die Stadt sei von Anfang an über die Pläne des Studenten informiert gewesen: „Für uns war es interessant, die Einschätzung eines außenstehenden Beobachters zu bekommen.“

    Toni Kreyßig ist in Bayreuth als Handballspieler bekannt, spielte während seines Studiums bei der SG H2Ku Herrenberg in der 2. und 3. Liga und ist seit seiner Rückkehr auch als freier Mitarbeiter für den Nordbayerischen Kurier tätig. Seine mehr als 80 Seiten umfassende Arbeit teilt die Einschätzung nicht, dass es grundsätzlich an Trainingszeiten mangelt: „Die Hallen stehen zu rund 40 Prozent leer, weil sie oft ungenutzt blockiert werden. Da könnte man durch mehr Kommunikation schon etwas verbessern.“ Bedarf bestehe eher für eine Halle, die neben dem Training auch Veranstaltungen mit einigen hundert Zuschauern zulässt.

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    Nordbayerischer Kurier vom Donnerstag, 19. September 2013