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    Spielmacher Julian Ruckdäschel kehrt zurück

    05.09.2013

    Wirbelwind nach zwei Jahren Unterbrechung wieder bei Haspo

    Knapp zwei Wochen vor dem Saisonstart in der Männer-Bayernliga kann Haspo Bayreuth einen Neuzugang von bewährter Qualität vorweisen. Der langjährige Spielmacher Julian Ruckdäschel kehrt nach zwei Jahren beim TSV Simbach zurück.

    Diese Entscheidung kommt gerade recht, um den Bayreuthern über einen drohenden personellen Engpass in der Rückraummitte hinwegzuhelfen. Da Moritz Kauffmann während der gesamten Vorrunde wegen eines Praktikums in Kassel nicht zur Verfügung stehen wird, fehlte es an Alternativen für Tim Herrmannsdörfer auf dieser Schlüsselposition.

    Deshalb zeigt sich auch Trainer Mathias Bracher hocherfreut: „Ich freue mich, dass Julian kommt. Ich merke, dass es eine ungewöhnlich positive Resonanz aus der Mannschaft gibt. Er ist ein spielstarker Mann, der super in unser handballerisches Konzept passt. Zudem ist es so kurz vor der Saison natürlich einfacher, jemanden zu integrieren, den die Spieler schon kennen.“

    Ruckdäschel verließ Bayreuth nach sieben Jahren am Ende der Saison 2010/2011, in der Haspo Platz sieben in der Bayernliga erreicht hatte. Berufsbedingt wechselte er zum damaligen Bayernliga-Aufsteiger TSV Simbach, mit dem er im ersten Jahr einen starken sechsten Platz belegte. In der vergangenen Runde sammelten die Innstädter aber nur noch acht Punkte und stiegen als einzige Mannschaft ab.

    Die Rückkehr des flinken und trickreichen Wirbelwinds wurde nun möglich, da Ruckdäschel nach seinem abgeschlossenen Referendariat eine Stelle an einer Schule in Bayreuth bekommen konnte. „Für mich war die berufliche Perspektive als Förderschullehrer in Bayreuth ausschlaggebend. Außerdem habe ich die Chance, mein Matheexamen nachzuholen“, sagt der 26jährige, der sich aber auch auf die sportliche Aufgabe freut: „Hier treffe ich auf ein tolles Umfeld mit bekannten Mitspielern. Bei Haspo stimmt eben auch das Gesamtkonzept.“ Der gebürtige Fichtelgebirgler erwartet eine Spielweise, die seinem quirligen Stil entgegenkommt: „Außerdem freue ich mich auf den tollen Teamgeist, der in dieser Mannschaft herrscht. Dadurch werden wir in jedem Spiel bis zur letzten Minute kämpfen.“ Sogar auf ein konkretes Saisonziel legt sich der Rückkehrer fest: „Meine Idealvorstellung wäre Platz sieben.“ Ganz vorne erwartet er neben den „üblichen Verdächtigen Fürstenfeldbruck und Lohr auch einen Geheimfavoriten: „Eine ganz starke Mannschaft hat auch die Haspo-Filiale TSV Unterhaching.“

    Anlass zur Zuversicht sieht Ruckdäschel nicht nur in den vielen positiven Erinnerungen, sondern auch in der Person des neuen Trainers Mathias Bracher: „Ich habe einen positiven ersten Eindruck. Durch seine höherklassige Trainererfahrung kann er uns sicher weiterbringen.“ berg

    Nordbayerischer Kurier vom Donnerstag, 5. September 2013