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    „Einsatz und Disziplin sind der Schlüssel!“

    19.07.2013

    „Einsatz und Disziplin sind der Schlüssel!“

    Vorstandsvorsitzender von HaSpo Bayreuth Andreas Berghammer im Gespräch mit der Kurier-Sportredaktion über die kommende Herren-Bayernligasaison 2013/2014.

    Kurier: Rückblickend auf die vergangene Saison. Wie hast du die letzte Serie gesehen?

    Andreas Berghammer: Unsere letzte Saison war alles andere als witzig und gezeichnet von unglaublichem Verletzungspech. Ich würde sogar sagen, dass dieses Verletzungspech der Hauptgrund für unser schlechtes Abschneiden war. Die Mannschaft konnte diese Ausfälle einfach nicht kompensieren. Ein weiterer Grund war sicherlich der beruflich begründete Trainerwechsel von Elmar Ehrich zu Bernhard Müller. Im letzten Drittel der Saison hat die Mannschaft aber auch eindrucksvoll bewiesen, was in ihnen steckt und somit haben sie sich den zugegebenermaßen glücklichen Klassenerhalt auch verdient.

    Kurier: Was war ausschlaggebend für die Verpflichtung des neuen Trainers Mathias Bracher?

    Andreas Berghammer: Ich kenne Mathias schon seit vielen Jahren als Spieler und auch als Trainer und hatte dabei schon immer ein gutes Verhältnis zu ihm. Wir haben uns in der Vorstandschaft eine Brainstorming-Liste gemacht, wer alles für den Trainerposten infrage kommt. Dabei stand Mathias ganz oben. Dann muss man zugeben, hatten wir einfach großes Glück, dass wir zum rechten Zeitpunkt bei ihm angefragt haben, als es bei seinem bisherigen Verein HC Erlangen zu Meinungsverschiedenheiten kam. Ich bin der Meinung, dass er ein sehr guter und kompetenter Trainer ist. Jetzt hat er die Chance zu zeigen was in ihm steckt, da die Mannschaft sicher kein Selbstläufer wird. Es wird eine schwierige Aufgabe für ihn.

    Kurier: Was erwarten Sie von der neuen Saison?

    Andreas Berghammer: Von der Mannschaft erwarte ich maximalen Einsatz und Disziplin. Nur so können wir eine weitere Saison wie im letzten Jahr vermeiden. Ich bin auch der Meinung, dass wir unsere vielen negative Erfahrungen mit dem glücklichen Klassenerhalt ummünzen müssen, um wieder mehr Erfolg zu haben. Klappt das, hat sich auch die letzte Saison gelohnt.

    Kurier: Ist die neue Saison nach dem kurzfristigen Klassenerhalt finanziell überhaupt schon abgesichert?

    Andreas Berghammer: Absolut! Nachdem bei uns nach wie vor kein einziger Spieler Geld für das Handballspielen bekommt, können wir es uns sogar leisten insgesamt vier Bayernligamannschaft im Spielbetrieb zu haben (Anm. d. Red.: Herren und Damen, männl. B und C-Jugend). Ohne unseren treuen Sponsoren wäre das natürlich auch nicht möglich.

    Kurier: Was halten Sie von den aktuellen Neuzugängen und sehen Sie noch weiteren Handlungsbedarf?

    Andreas Berghammer: Zu unseren Neuzugängen kann ich nichts sagen. Nur unser Trainer kann das einschätzen. Definitiv brauchen wir für die kommende Saison noch einen Linkshänder für den rechten Rückraum.

    Kurier: Wie schätzen Sie die Bayernliga ein?

    Andreas Berghammer: Da es aus der 3. Liga keinen Absteiger gab, wird die Liga sicherlich nicht stärker sein als im letzten Jahr. Meiner Meinung nach herrscht in der Bayernliga eine Zweiklassengesellschaft. Vier bis fünf Mannschaften werden um den Aufstieg spielen, während der Rest der Liga von Beginn an gegen den Abstieg kämpfen wird. Schließlich muss man davon ausgehen, dass im nächsten Jahr mindestens eine bayerische Mannschaft aus der starken 3. Liga Süd absteigen wird. Das liegt auch daran, da inzwischen fünf Mannschaft in der 3. Liga spielen.

    Kurier: Wer ist Ihr absoluter Titelfavorit?

    Andreas Berghammer: Ich denke, dass der TSV Lohr sicherlich wieder um die Meisterschaft spielen wird. Genauso erwarte ich TuS Fürstenfeldbruck ganz oben. Ich habe mit der DJK Waldbüttelbrunn aber auch einen Geheimfavoriten.

    Berg