• Damen
  • Herren
  • Jugend
  • Shop
  • Spielplan (Wochenende)

    Termine

    David Schreibelmayer bei Turnier in Berlin bester Torschütze für Bayern

    10.10.2012

    Zwiespältig verlief das internationale Werner-Seelenbinder-Gedächtnisturnier in Berlin, das auch als weitere Vorsichtung für den Kader des deutschen Handball-Bundes fungierte, für HaSpo-Talent David Schreibelmayer in der Bayern-Auswahl. Zwar erhielt der 16-Jährige von den Landestrainern Christoph Kolodziej und Jochen Frank viel Lob für seine couragierten Auftritte in Angriff und Abwehr, etablierte sich damit endgültig als Stamm-Spielmacher des Jahrgangs 96 und war auch mit 22 Treffern, alle aus dem Feld, erfolgreichster Torschütze seines Teams, dennoch waren er und seine Mitspieler mit Rang sechs unter zehn Teams nicht ganz zufrieden. Am Ende standen zwei Siegen und einem Unentschieden vier Niederlagen gegenüber.
    Gestartet waren die Bayern bei dem Traditionsturnier furios: Erst trotzten sie dem späteren Turnier-Vierten Mecklenburg-Vorpommern ein 15:15 ab, nachdem sie sogar lange in Führung gelegen hatten. Dann gelang gegen den Nachwuchs des Schweizer Spitzenvereins Pfadi Winterthur ein 19:8-Kantersieg. In den beiden übrigen Gruppenspielen präsentierte sich die BHV-Auswahl aber zu wenig konstant und verlor gegen den später drittplatzierten Landesverband Hessen mit 11:17 sowie gegen Sachsen Anhalt mit 14:23.
    Im Viertelfinale hielt die Truppe um Spielmacher Schreibelmayer dann gegen die alles überragenden Gastgeber aus Berlin lange mit, musste sich aber letztlich doch – wenn auch etwas unter Wert – mit 18:24 geschlagen geben. Nach einem sicheren 19:14 gegen Schleswig-Holstein lag die BHV-Auswahl im Spiel um Platz fünf gegen Westfalen lange in Front, ehe im siebten Spiel in drei Tagen am Ende doch etwas die Kräfte schwanden und die Partie auch nach der einen oder anderen unglücklichen Schiedsrichterentscheidung knapp mit 22:24 verloren ging. Den Turniersieg sicherte sich Berlin durch ein 20:16 im Finale gegen Sachsen-Anhalt.
    Die beiden Landestrainer zeigten sich insofern zufrieden, als eine neu einstudierte, defensivere Abwehrformation sowie weitere Angriffsvarianten bereits gut umgesetzt wurden – was Hoffnung auf ein besseres Abschneiden beim Deutschlandpokal aller Verbands-Auswahlteams Anfang kommenden Jahres macht.