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    Bericht über die 3. Qualifikationsrunde zur Bayernliga der männlichen A-Jugend

    11.07.2011

    Das war wohl nix



    Gleich zu Beginn die Zusammenfassung: Die männliche A-Jugend von HaSpo Bayreuth hätte die Qualifikation schaffen können, war aber an diesem Tag nicht in der Lage, ihr eigentliches Leistungsvermögen abzurufen. Daher wird mit nun in der kommenden Saison erneut in der Landesliga an den Start gehen.

    Der Spieltag begann vielversprechend. In der ersten Begegnung gegen den MTV Stadeln er war die Mannschaft hell wach. Spielte konzentriert und ging bis zur Halbzeit bereits mit fünf Toren in Führung. Leider konnte man diese Leistung in der zweiten Halbzeit nicht wiederholen. Die Mittelfranken holten Tor um Tor auf und konnten kurz vor dem Spielende ausgleichen. Der letzte Angriff gehörte HaSpo und der Ball fand auch noch das Tor, aber leider erst eine halbe Sekunde nach dem Abpfiff. So musste man sich beim Auftakt mit einem Unentschieden begnügen.

    Im zweiten Spiel traf man auf die spielstarke und körperlich überlegene Mannschaft aus Dietmannsried. Die Allgäuer konnten in ihrem ersten Spiel bereits einen haushohen Sieg gen den HC 2010 München für sich verbuchen und wurden auch gegen HaSpo ihrer Favoritenrolle gerecht. Gleich zu Beginn wurden die zaghaft agierenden Bayreuther regelrecht überrollt und sahen sich bereits nach fünf Minuten einem sechs Tore Rückstand hinterher laufen. Bis zur Halbzeit konnte man bis auf vier Treffer verkürzen und hatte zu Beginn der 2. Halbzeit bei nur noch drei Toren Rückstand und Ballbesitz die Möglichkeit wieder heran zu kommen. Doch es gelang nicht und Mitte des zweien Durchgangs war die Partie praktisch verloren. HaSpo wechselte durch, um sich so für das entscheidende dritte Spiel zu schonen.

    Vor der letzten Begegnung gegen München war die Ausgangslage klar. Die Münchner waren durch zwei Niederlagen bereits ausgeschieden und Bayreuth musste gewinnen. Mit einem Sieg wäre es dann zum 7-Meter- Werfen gegen Stadeln gekommen, da diese Mannschaften dann punktgleich und im direkten Vergleich unentschieden gewesen wären. Es musste also ein Sieg gegen die Landeshauptstädter her.

    In der ersten Halbzeit hatte man allerdings den Eindruck, als ob HaSpo alles andere als den Sieg im Kopf hätte. Pomadiger, langsamer Alibihandball führte zu einem deutlichen 4-Tore Rückstand zur Halbzeit. In der Kabine wurden Grundsatzfragen angesprochen. Das zeigte Wirkung. Endlich spielte die Mannschaft so, wie man es von ihr über das gesamte Turnier erwartet hätte. Maximaler Einsatz, Druck im Angriff und gegenseitiges Aushelfen in der Abwehr. Trotzdem musste man sich mit einer Niederlage mit nur einem Tor Differenz abfinden. Der Grund war ein mannschaftlicher Totalausfall in der Chancenverwertung. Zehn freie Würfe verballert.

    Die Enttäuschung über diese unnötige Niederlage war natürlich groß. Aber man muss sportlich fair und ehrlich sein. An diesem Tag konnte die Mannschaft einfach nicht ihre Leistungsstärke zeigen – vielleicht war die Erwartung zu hoch und damit der Kopf nicht frei. Wie auch immer. Jetzt gilt es kurz die Wunden zu lecken. Fehler zu analysieren und neue Ziele zu formulieren. Und dann Vollgas im Training, damit wir uns weiter entwickeln.