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  • Männliche A-Jugend knapp gescheitert

    19.04.2010

    War es die lange Anreise von über drei Stunden, war es zuviel Respekt oder war der Druck zu hoch? Die männliche A-Jugend von HaSpo Bayreuth war auf Augenhöhe mit den anderen Mannschaften, konnte aber in den entscheidenden Spielen ihre Möglichkeiten nicht mehr abrufen. Dazu kam, dass man nicht in kompletter Besetzung antreten konnte und somit auch genügend Wechselmöglichkeiten nicht vorhanden waren. Somit zeigte sich bei den vier Spielen á 2 x 15 Minuten ein sehr hoher Verschleiß.

    Gleich die erste Begegnung gegen den späteren Turniersieger Gundelfingen hätte man gewinnen können, verlor aber denkbar knapp mit einem Tor. Nach einen ganz schlechten Start arbeiteten sich die Schützlinge von Marc Brückner mit spielerischen Mitteln heran. Einige vermeidbare Fehler sorgten letztlich dazu, dass die Aufholjagd vergeblich blieb.

    Im zweiten Spiel konnte man den weiteren Vertreter aus Oberfranken, den TV Coburg-Neuses ungefährdet mit 21:15 besiegen. Die Coburger holten in dem gesamten Turnier allerdings nur einen Punkt gegen den Turniersieger Gundelfingen, in einer für die Schwaben aber nicht mehr interessanten Partie.

    Jetzt galt es. Im dritten Spiel gegen den TV Ebersberg hätte man sich mit einem Sieg bereits sicher für die zweite Bayernligarunde qualifizieren können. Aber gerade in dieser Partie zeigte die HaSpo-Jugend ihre schlechteste Leistung. Mangelhafte Bewegung in der offensiven Abwehr und zu statisches Spiel im Angriff konnte die Oberbayern nicht in Bedrängnis bringen. Aber die Mannschaft bewies Kampfkraft. Wieder mit einem 1:6 schlecht gestartet, hatte man Mitte der zweiten Halbzeit den Ausgleich in der Hand. Aber es sollte nicht sein und man verlor am Ende etwas zu deutlich aber verdient mit 23:18.

    Auch in der vierten Begegnung hätte man mit einem Sieg gegen den Gastgeber SV Wacker Burghausen weiterhin die Chancen auf ein Weiterkommen gehabt. Durch die Besondere Ergebnismeldung hätte ein Unentschieden sogar zu einem 7-Meterwerfen geführt. Aber die HaSpo-Jungs waren im wahrsten Sinne des Wortes körperlich und mental platt. Tim Herrmannsdörfer hatte bereits im vorherigen Spiel einen massiven Wadenkrampf und auch viele andere Spieler klagten über Verschleißerscheinungen. So war das Spiel rasch vorentschieden und Brückner nutzte die Möglichkeit, allen Spielern Anteile zu geben.

    Der kompletten Mannschaft kann man eine sehr gute Einsatzbereitschaft und viel Spielverständnis bescheinigen. Etwas mehr Siegeswillen und Konzentration in den Abschlusssituationen hätte sicherlich zu einem deutlich besseren Gesamtergebnis geführt.

    Es wirkten mit: im Tor: Christian Reuter, Peter Kropf, Fabian Tannreuther;
    Feldspieler: Max Angerer (Tore: 2 gegen Gundelfingen / 4 gegen Coburg-Neuses / 3 gegen Ebersberg / 1 gegen Burghausen); Lorenz-Edurad Müller (0/1/0/0); Benedikt Stegbauer, Michael Brückner (0/2/0/0), Christoph Krapp (0/3/1/1), Philip Karch (4/0/2/3); Tim Herrmannsdörfer (9/4/10/6); Toni Lauterbach (0/7/1/0); Stephan Steinlein, Korbinian Gräßl.