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    Die neue Jugendleitung ist fast die alte

    30.09.2009

    Der HaSpo Jugendtag, die Interessenvertretung aller jugendlichen Spieler und Spielerinnen des Bayreuther Handballvereins, hat heute Abend (30. September) eine neue Jugendleitung gewählt.
    Alte und neue Jugendleiterin ist Lena Herrmannsdörfer, die ohne Gegenkandidatur einstimmig bei eigener Enthaltung wiedergewählt wurde. Die 18jährige Gymnasiastin gehört damit weiter dem HaSpo-Vorstand an.
    Neu und ebenfalls einstimmig gewählt wurde Britta Willacker zur Sprecherin der weiblichen Jugend. Die 16jährige Gymnasiastin, die in der Bayernligamannschaft der weiblichen B-Jugend aktiv ist, löst in dieser Funktion Laura Fischer ab, die nicht mehr kandidierte.
    Wiedergewählt wurde auch Franz Sitzmann als Sprecher der männlichen Jugend. Sitzmann, der in der zweiten Herrenmannschaft aktiv ist, hatte einen Gegenkandidaten und setzte sich mit 13 zu 9 Stimmen bei 3 Enthaltungen durch.
    In ihrem Tätigkeitsbericht führte Lena Herrmannsdörfer die von der Jugendleitung organisierte Losverkaufsaktion an, die für die weibliche D-Jugend zur Trikotbeflockung geführt habe. Außerdem seien Mannschaftsfahrten nach Biberach und Ismaning mit einem Zuschuss versehen worden. An zukünftigen Aktionen denke man daran, sagte die neue Jugendleiterin weiter, eine Fahrt für die HaSpo-Jugendlichen zu einem Bundesligaspiel zu organisieren, möglichst zu einem, bei dem die beiden Ex-HaSpos Philipp oder Michael Müller mitspielen. Herrmannsdörfer forderte die HaSpo-Jugendlichen auf, sich aktiv an der Jugendarbeit zu beteiligen. Die Jugendleitung stehe als Ansprechpartner für die Vereinsbelange aller HaSpo-Jugendlichen zur Verfügung.
    Die Förderung der Vereinsjugendarbeit gehört zu den wichtigen HaSpo-Zielen seit der Gründung im März 2001. Ziel des HaSpo Bayreuth ist es, Handballtalenten aus Bayreuth und der Region sportliche und individuelle Perspektiven bieten.
    D.h. es sollen nicht allein die technischen und taktischen Fähigkeiten und Fertigkeiten der jungen Handballer ausgebildet, sondern vielmehr auch psychische Kraft, moralische Grundwerte, soziales Verhalten auf der Basis von "Fairplay" sowie Achtung und Respekt vor den Mitspielern und dem Gegner vermittelt werden.
    Die Jugendlichen sollen lernen, im Team zu agieren, Teamgeist durch gemeinsame Ziele, gemeinsame Anstrengungen, auch Niederlagen und natürlich Erfolge zu entwickeln.
    Die dreiköpfige Jugendleitung soll diese Ziele eigenverantwortlich vorantreiben. Ihr steht dafür auch ein namhafter Etat zur Verfügung über den sie selber verfügen kann. Die jeweilige Jugendleiterin oder der Jugendleiter gehören dem HaSpo-Vorstand an.
    HaSpo-Vorsitzender Andreas Berghammer unterstrich bei der Versammlung, dass man es Ernst meine mit einer Jugendförderung. Dieses liege schon im eigenen Interesse des Vereins, der gut beraten sei, mit eigenen Mitteln den Nachwuchs für den Erwachsenenbereich gut auszubilden. Dieses betreffe nicht nur die sportlichen Belange, sondern auch die Herausbildung eigener Persönlichkeiten durch die gemeinsame sportliche und außersportliche Betätigung.