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    Lösung des Torwartproblems

    14.07.2009

    Tobias Niessner vom Zweitligisten Tuspo Obernburg wechselt zu HaSpo

    Auf der Torwartposition des Herren-Teams schien sich das größte Personalproblem für HaSpo Bayreuth in der kommenden Saison abzuzeichnen, doch das scheint nun gelöst zu sein: Mit Tobias Niessner präsentiert der Bayernligist immerhin einen Neuzugang für diese Position, der Zweitliga-Erfahrung mitbringt.
    Der 20-Jährige kommt von Tuspo Obernburg, wo er bereits in sämtlichen Jugend-Altersklassen spielte und in der vergangenen Runde regelmäßig zum Zweitliga-Aufgebot gehörte. „Meine Einsatzzeiten blieben allerdings gering“, bekennt der gebürtige Unterfranke, der sich im Vergleich mit dem slowakischen Routinier Milos Hacko als klare Nummer zwei im Kader betrachtete. „Unser erster Torwart war wirklich sehr stark, so dass da einfach nicht viel Zeit übrig geblieben ist.“
    Nach Bayreuth zieht es Niessner wegen des Studiums (Sportökonomie), das nach dem Abschluss seines Freiwilligen Sozialen Jahres als Mitarbeiter im Verein im Herbst beginnen wird. Dass er ausgerechnet von jenem Club kommt, bei dem vor drei Jahren die Bayreuther Zwillinge Michael und Philipp Müller ihre Profilaufbahn begonnen haben, spielte dagegen nur eine untergeordnete Rolle. „Mit Philipp habe ich noch selbst zusammen gespielt“, berichtet Niessner. „Aber die Verhältnisse in Bayreuth waren dabei kein besonderes Thema.“ Lieber hat er sich von seinem künftigen Wirkungskreis selbst ein Bild gemacht: „Auch wenn jetzt das Studium in den Mittelpunkt rückt, will ich im Handball schon noch etwas erreichen. HaSpo hat eine sehr junge Mannschaft mit viel Potenzial. Das erscheint mir als eine reizvolle Perspektive.“
    „Die Verstärkung durch Tobias Niessner ist überaus wichtig, weil wir gerade auf dieser Position großen Bedarf hatten“, erklärt HaSpo-Vorsitzender Andreas Berghammer. „Und richtig viele Torhüter haben wir auch jetzt noch nicht.“ Schließlich drohen dem neuen Trainer Bernhard Müller in diesem Bereich des Kaders gleich drei Lücken im Vergleich zum Vorjahr. Bei Sascha Bohne hängt das künftige Engagement von der beruflichen Zukunft seiner Partnerin ab, Christoph Meyer steht aus beruflichen Gründen nicht mehr regelmäßig zur Verfügung und betrachtet sich deswegen eher als Mitglied der zweiten Mannschaft, und Raimund Schäfer hat die Aussicht, in der Organisation des HC Erlangen eine Stelle im Rahmen seines Sportökonomie-Studiums anzutreten.
    Bei den Torhütern drohen HaSpo somit mehr Abgänge, als auf allen anderen Positionen zusammen. Unter den Feldspielern steht lediglich der Rückzug von Markus Kuhn in die zweite Mannschaft aus beruflichen und familiären Gründen fest. Zudem erscheint ein Wechsel von Peter Abel als sehr wahrscheinlich, auch wenn die Entscheidung über den Ort für seine Referendariatsstelle noch nicht gefallen ist. „Wieder einmal hatten wir keine Möglichkeit, darauf Einfluss zu nehmen“, klagt Berghammer.
    Ohne den regionalliga-erfahrenen Rechtsaußen wird eine weitere Lücke im HaSpo-Kader offensichtlich. „Wir sind auf der Suche nach einem Linkshänder“, berichtet der Vorsitzende. „Auf allen anderen Positionen ist mir dagegen nicht bange.“

    Quelle: Nordbayerischer Kurier