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    Auch die HaSpo-Schnecken der wB-Jugend schaffen die Bayernliga-Quali

    24.05.2009

    Riesiger Jubel nach dem Schlusspfiff des allerletzten Turnierspiels! Die HaSpo-Schnecken von Trainer Hans-Peter Oertel schlagen den Mitkonkurrenten um die Bayernlia-Quali vom MTV Stadeln ´deutlich mit 16:11, sichern sich damit Turnierplatz zwei und spielen in der Saison 2009/2010 in der Bayernliga. Schon in der letzten Spielminute hielt es niemand mehr auf den Plätzen, wurde auf der Ersatzbank bereits gejubelt und klatschten die rund 30 Haspo-Fans auf den Rängen. Danach gab es Jubel-Tänze und ein Transparent mit der Aufschrift „Bayernliga aufgepasst – HaSpo ist wieder da“ (siehe Bild) im Anschluss etwas ganz Feines: Sekt aus der Oberpfalz.
    Das jubelnde HaSpo-Team scheint inzwischen ein Abo auf zweite Plätze zu haben: Erst Zweiter in der vergangenen Nord-Landesliga, an Ostern beim Turnier im oberitalienischen Rovereto ebenfalls der Ehrenplatz, Zweite bei der ersten Runde der Bayernliga-Quali, dann Zweite vor zwei Wochen bei der zweiten Runde in Rödental und nun der Höhepunkt: wieder ein zweiter Platz, doch einer der einen Traum erfüllt, nämlich den von der Bayernliga-Teilnahme.
    Dabei fing das Turnier nicht gut an für die HaSpo-Girls, die gegen den alten oberfränkischen Rivalen und frisch gekürten Bezirksmeister HG Kunstadt in Rückstand gerieten und erst beim 4:3 erstmals die Führung übernahmen und über gewohnt schnelle Konter vor allem über Anna Bauer die 7:4-Pausenführung gegen eine sich tapfer wehrende Kunstadter Mannschaft bis zum 14:9-Endstand ausbaute. Freilich, Bayernliga-reif war das auch beiden Seiten noch lange nicht. Nervosität pur auf beiden Seiten, viele technische Fehler hier wie dort, vergeben glasklare Chancen, vor allem von der sonst so sicheren Julia Fischer – es konnte nur besser werden.
    Das wollten die HaSpo-Girls beim zweiten vorentscheidenden Spiel gegen HCD Gröbenzell, der zuvor den MTV Stadeln besiegt hatte, auch umsetzen. D Chancen hatte man gegen die Münchner Vorstädter nur in der ersten Hälfte. Da stand die Abwehr um die kompromisslose Lia Hägler ziemlich sicher. Doch es deutete sich bereits beim 6:4-Halbzeitstand gegen die Gäste an, dass man derem schnellen und modernen Handballspiel auf Dauer doch nicht gewachsen sein würde, zumal Torhüterin Caro Grotjahn glücklos schien und leichte Bälle passieren lassen musste. So reichte der HaSpo-Widerstand gegen den späteren Turniersieger, der nur überraschend in seinem letzten, für die Qualifikation allerdings dann schon bedeutungslosen Spiel gegen die wacker kämpfenden Kunstadterinnen mit 16:13 den Kürzeren zog, nur bis zum 10:7. Dann brachen die HaSpo-Abwehrdämme und Gröbenzell zog unwiderstehlich zum 14:8-Endergebnis davon.
    Spannung pur also beim letzten, alles entscheidenden Turnierspiel zwischen dem MTV Stadeln und den HaSpo-Girls. Die legten los wie die Feuerwehr, führten durch überlegtes Angriffspiel schnell 4:1 und hatten bereits beim Pausenstand von 10:5 ein gutes Polster und die Bayernliga vor Augen. Hier zeigte sich, dass die Qualität des HaSpo-Angriffsspiels durch Janice Radtke, die allerdings manchmal die Lücke für den eigenen Torwurf nicht sah, und mit Steffi Mittasch, neben der ebenfalls gut aufspielenden Franzi Kuhn Neuzugang vom ASV Pegnitz, deutlich verbessert wird. Trainer Oertel hat so einfach bessere taktische Variationsmöglichkeiten.
    Doch gerade in diesem Spiel taute besonders Britta Willacker, die vorher blass und glücklos gespielt hatte, regelrecht auf. Als Kreisläuferin war sie kaum zu halten und erzwang so Strafwürfe, die von Steffi Mittasch sicher verwandelt wurden. Und es verbesserte sich auch deutlich die spielerische Qualität des HaSpo-Angriffs, etwa als die beste HaSpo-Torschützin Anna Bauer uneigennützig von außen auf die heranstürmende Mittasch spielte, die dann diesen halben Kempa sicher verwandelte.
    HaSpos Dank bei diesem, trotz des prima Wetters sehr gut besuchten Turniers, gilt den vielen elterlichen Helfern, die für einen reibungslosen Ablauf sorgten. Aber auch die beiden Schiedsrichter-Teams KerstinWölfel/Angelika Elfinger (Röthenbach/Erlangen) sowie später Daniel Duscher und Michael Kwasny (Neuburg vorm Wald) trugen mit ihren sicheren und eindeutigen Entscheidungen zum guten Gelingen dieses Turniers bei und verdienen Lob.
    Die HaSpo-Girls erspielten sich den Aufstieg in die Bayernliga mit (in Klammern die erzielten Tore in den drei Spielen)
    Carolin Grotjahn – Janice Radtke (1 / - /3), Kim Elschner (1 / - /1), Lisa Haberkorn (1 / - /1), Britta Willacker, Lia Hägler (- / 1/ -), Julia Fischer (3 / - /2), Simone Zang (2 / - /1), Sophie Opel (- / 1/ -), Anna Bauer (5 / 4 /3), Franziska Kuhn (1 ( - /1), Stefanie Mittasch ( - / 1/1 / 5/3), Gabriele Obermeyer (n.e.), Friederike Pfeifer (n.e.)
    Gelbe Karten für Julia Fischer im Spiel gegen Kunstadt, Julia Fischer, Lia Hägler und Kim Elschner sowie eine Zeitstrafe für Kim Elschner im Spiel gegen Gröbenzell.
    Strafwürfe: HaSpo werden sieben zugesprochen, von denen vier verwandelt werden.