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  • Bayernliga-Quali: HaSpo-Girls erreichen die 2. Runde

    26.04.2009

    Hinter dem überlegenen und ungeschlagenen Turniersieger 1. FC Nürnberg haben die HaSpo-Girls der weiblichen B-Jugend heute (26. April) in der ersten Runde zur Bayernliga-Qualifikation etwas überraschend den zweiten Platz belegt und sich damit in die zweite Runde gespielt, die am Wochenende 9./10. Mai ausgespielt wird.
    Den spielerisch und kämpferisch nur phasenweise überzeugenden „HaSpo-Schnecken“ reichten zwei Siege in vier Spielen, für den zweiten Turnierrang, der Dank eines 11:7-Sieges im direkten Vergleich gegen die im Turnierverlauf sich deutlich steigernden Mädels der HG Kunstadt bei Punktgleichheit der beiden Teams regelrecht erkämpft wurde.
    Vierter - und damit ebenfalls für die nächste Runde qualifiziert -wurde der am Anfang stark aufspielende TSV Schwabmünchen, der den HaSpos auf der Basis einer stabilen Abwehr und eines durchdachteren und variablen Angriffspiels mit 9:8 die erste und durchaus vermeidbare Niederlage beibrachte.
    Bei der darauf folgenden zweiten HaSpo-Niederlage wurde die Klasse der Girls des 1. FC Nürnberg deutlich. Die sahen in der ersten Hälfte zwar gegen die taktische Aufstellung mit den HaSpo-Bankspielerinnen nicht gerade glücklich aus und mussten den HaSpo-Girls einen 7.6-Pausenvorsprung überlassen. Doch dann drehten die Mittelfränkinnen mit präzisen Pässen und Tempospiel auf und ließen den Gastgeberinnen mit 21:10 keine Chance.
    So wurde die drittletzte Turnierpartie gegen den TSV Friedberg für die Girls von Trainer Hans-Peter Oertel nach einem Sieg der HG Kunstadt gegen den gleichen Gegner so etwas wie ein „Schicksalsspiel“ Eine Niederlage hätte die große Gefahr bedeutet, in der Endabrechnung nur den letzten Platz zu belegenen und damit aus der Qualifikation auszuscheiden. Doch angeführt von der wieder sehr stark in der Abwehr auftretenden Lia Hägler und den nun auch besser ins Spiel kommenden Julia Fischer und Kim Elschner sowie angefeuert von den beiden Pegnitzer Trommlerinnen Franzi Kuhn und Steffi Mittasch – beide hatten als Gastspielerinnen für HaSpo beim internationalen Osterturnier im italienischen Rovereto mitgewirkt - ließen die HaSpo-Girls von Anfang an keinen Zweifel an ihrem Willen, die Partie für sich zu entscheiden. Sie führten zur Pause mit 9:3 und lagen am Ende noch sicher mit 15:9 in Front und bescherten damit den enttäuschten Schwäbinnen den undankbaren letzten Turnierplatz, der das Ausscheiden aus der Qualifikation bedeutet.
    Damit war klar, dass das HaSpo-Team die zweite Quali-Runde erreicht hatte. Für die endgültige Platzierung sorgte dann die Kunstädterinnen, die im letzten Turnierspiel mit Elan und Siegeswillen die immer mehr nachlassenden, aber selber auch bereits qualifizierten Schwabmünchnerinnen bezwangen, sich selber den dritten Turnierrang bescherten und die „HaSpo-Schnecken“ somit auf den zweiten Platz hievten. Immerhin haben damit beide oberfränkischen Teams ihre Bayernliga-Chance gewahrt.
    In der nächsten Runde, die in zwei Wochen in vier Turnieren mit jeweils vier Mannschaften ausgespielt wird, geht es bereits um die ersten Bayernligaplätze#, die die Turniersieger einnehmen. Die Zweit- und Drittplatzierten erreichen dann die dritte und letzte Qualifikationsrunde am 23./24. Mai. In zwei Turnieren mit je vier Mannschaften belegen dann die Turniersieger und die Zweiten die noch freien vier Bayernligaplätze.
    Für HaSpo liefen auf:
    Carolin Grotjahn – Kim Elschner, Britta Willacker, Lisa Haberkorn, Lia-Kristin Hägler, Julia Fischer, Sophie Opel, Simone Zang, Janice Radtke, Gabriele Obermeyer, Anna Bauer, Carmen Persau.