• Damen
  • Herren
  • Jugend
  • Shop
  • Uwe Piesker will als neuer Trainer von HaSpos Bayernliga-Damen attraktiven Handball präsentieren

    30.06.2008

    Wenn am 1. Juli offizieller Trainingsanfang bei den Bayernliga-Damen von HaSpo ist, dann wird ein neuer Trainer den Ton angeben: Uwe Piesker, fraglos ein erfolgreicher Trainer mit überaus ansehnlicher Bilanz und sehr respektablen Zielen. Und das Saisonziel des Redwitzer und Kunstadter Ex-Coach ist klar und lautet: „Angesichts der drei Regionalliga-Absteiger und dreier spielstarker Aufsteiger aus der Landesliga in der auf 14 Teams aufgestockten Bayernliga einen guten Mittelplatz belegen.“
    Er passt zu uns“ bringt HaSpo-Vorstand Andreas Berghammer die etwas langwierige Trainersuche einfach auf den Punkt. Denn der 55-jährige bringt Visionen von erfolgreichem, attraktiven Handball mit nach Bayreuth, gepaart mit Ehrgeiz und langjähriger Erfahrung und vor allem auch mit dem Willen, Jugendliche frühzeitig an den Aktivenbereich heranzuführen – alles Tugenden, die bei HaSpo voll unterstützt werden.
    Nach mehreren Jahren mit dem Zirndorfer Udo Hermannstädter, der trotz kleinem Kader immer wieder das Kunststück vollbrachte, mit den HaSpo-Damen im sicheren Bayernliga-Mittelfeld zu landen und zwei mal hintereinander den bayerischen Handballpokal im Damenbereich in die Universitäts- und Wagnerstadt zu holen, sind neue Impulse auch angesichts des Umbruchs in der Mannschaft und einer starken Liga nötig .
    Das weiß auch Uwe Piesker, der unter drei Angeboten HaSpo auch deswegen ausgewählt hat, weil er gerne wieder eine junge Mannschaft trainieren will, ihm der Verein von seiner Struktur her schon länger gefallen hat, man „auf den Nachwuchs setzt und nicht auf satte Legionäre“, wie er betont, und schließlich weil er glaubt, hier in Ruhe arbeiten zu können.
    Bei einem ersten „Beschnupperungs-Traing“ mit der Mannschaft, bei dem der selbständige Kaufmann seine Handball-Philosophie eines attraktiven und schnellen Handballs erläutere, aber auch betonte, bei aller Leistungsorientierung dürfe nicht der Spaß im und am Training zu kurz kommen, waren die 20 Spielerinnen von erster und zweiter Mannschaft – einige fehlten noch, aber auch neue Gesichter waren ebenso zu sehen wie ehemalige Spielerinnen - jedenfalls voll bei der Sache.
    HaSpos neuer Damentrainer hat nicht nur zwei handballbegeisterte Töchter von 19 und 22 Jahren, die ihn auch anspornen, sondern er bringt einen großen Erfahrungsschatz mit in die Halle im Schulzentrum Ost: Zwölf Jahre lang hat er selbst Handball gespielt, mit 30 dann die Trainerlaufbahn begonnen, die ihn und seine Mannschaften zu mehreren Titeln und Aufstiegen führte, beispielsweise die Damen des TV Oberwallenstadt in die Bayernliga oder der Aufstieg der damaligen männlichen A-Jugend der HG Kunstadt in die Bayernliga.
    Und nicht zu vergessen ist in seiner Erfolgsbilanz, dass es unter seiner Anleitung immer wieder junge Spielerinnen und Spieler in den Kaderbereich geschafft haben. Gute Vorzeichen also für den weiblichen HaSpo-Nachwuchs, denn Uwe Piesker ist auch Schiedsrichter im Bezirksoberliga-Bereich und hatte bei dem letzten Qualifikationsturnier zur Landesliga Gelegenheit, die weibliche HaSpo-B-Jugend zu pfeifen und war von den Leistungen des sehr jungen Teams von HaSpo sehr angetan: Gute Aussichten also für die HaSpo-Jugend und einen schnellen, attraktiven Damen-Handball mit dem Trainerfuchs Uwe Piesker.