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    Bezirk wird aktiv bei der Diskussion um fehlende Landesligen in der C-Jugend

    29.04.2008

    In der Diskussion um die vom Bayerischen Handballverband (BHV) nicht vorgesehenen Landesligen bei der weiblichen wie männlichen C-Jugend hat Oberfrankens Bezirksvorsitzende Claudia Engelhardt (Ahorn) jetzt die Initiative ergriffen. Sie schrieb an die drei anderen Nordbezirke (Ostbayern, Mittel- und Unterfranken) um die Bereitschaft eines bezirksübergreifenden Spielbetriebs der vier Bezirke für die nächste Saison auszuloten.
    Vorausgegangen war ein offener Brief von HaSpo an die zuständigen BHV-Vizepräsidenten, in dem der BHV aufgefordert wurde, zur Entwicklung des mittleren Leistungsbereichs eine Liga zwischen den Bezirksoberligen und der Bayernliga vorzusehen und mehr Phantasie und Gestaltungskraft bei der Planung des Jugendspielbetriebs zur Leistungsförderung walten zu lassen. Andere Vereine hatten sich diesem Appell angeschlossen. Der BHV hatte dieses mit Hinweis auf zu wenig gemeldete Mannschaften abgelehnt und einen bezirksübergreifenden Spielbetrieb empfohlen.
    Eine solche Art der Leistungsförderung von gleichwertigen Teams in mehreren Jugendaltersklassen hatten bereits seit Jahren vor allem die Bezirke Ober- und Unterfranken auf Eigeninitiative hin praktiziert, ohne dass dazu die Initiative vom BHV selbst ausgegangen war.
    „Leider bleibt unser Landesverband unbeweglich und phantasielos“, kommentierte HaSpo-Vorstandsmitglied Jürgen Abel die ablehnende Haltung des BHV. Leistungsförderung im Jugendbereich dürfe keine schöne Floskel von Verbandsfunktionären bleiben, sondern müsse durch längerfristig angelegte Konzepte und Handeln praktiziert werden. Doch daran mangele es offenbar. Der Bezirk Oberfranken ergreife zumindest noch rechtzeitig die Initiative und zeige den Willen, Leistungsförderung im Jugendbereich zu organisieren.