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    BHV-Vizepräsident Dr. Markus Sikora reagiert auf offenen Brief

    17.04.2008

    Lieber Jürgen,
    Deinen offenen Brief haben wir erhalten. Für Deine mitunter kritische, wohl aber stets konstruktive Begleitung des Verbandsgeschehens, namentlich im Jugendbereich, danke ich Dir. Auch im Namen der anderen Adressaten darf ich hierzu wie folgt Stellung nehmen:
    Im Grunde teilen wir das selbe Ziel: Jede Mannschaft, die in Bayern spielt, soll in der Liga spielen, in die sie leistungsmäßig gehört. Es bringt keinem Beteiligten etwas, wenn eine Mannschaft stets unter- oder gar überfordert ist. Der BHV und seine Bezirke haben demgemäß verschiedene Ligen mit unterschiedlichen Leistungsniveaus im Angebot. Die Bayernliga und die Landesliga sind hierbei – ebenso wie übrigens die Bezirksoberliga – Leistungsligen. Dies bedeutet, dass dort nur die Teams spielen sollen und dürfen, die dorthin leistungsmäßig gehören. Ob dies der Fall ist, kann nach gefestigter Auffassung des Jugendausschusses und des Spielausschusses mangels – nicht wünschenswertem – Auf- und Abstieg im Bereich der Jugend nur eine ausschließlich nach sportlichen Gesichtspunkten durchgeführte Qualifikation ergeben. Eine solche ist nur sinnvoll, wenn es hinreichend viele Teams gibt, die an ihr teilnehmen. Dies ist nach Auffassung des JA und des SpA im Bereich der weiblichen C-Jugend leider erneut nicht der Fall. Allein auf Grund einer Selbsteinschätzung der Vereine kann es noch keine Zusammensetzung der Ligen im Leistungsbereich geben. Dies wäre kontraproduktiv. Daher wurde wie im Vorjahr eine Quali-Runde für die Bayernliga unter Miteinbeziehung der Mannschaften eingerichtet; nach dem erwähnten Grundsatz können aber die nicht für die BL qualifizierten Mannschaften nicht automatisch eine LL bilden (dies würde ja bedeuten, dass ein Verein, der LL gemeldet hat, sicher auch mindestens in dieser Liga spielt).
    Freilich ist es so, dass es im Bereich der weibl. C-Jugend nicht alle in die BL schaffen werden, was bei einer sportlichen Qualifikation ja auch gar nicht gewollt ist. Somit bleibt zu Recht die Frage, was mit den Teams geschieht, die dort ausscheiden. Falls sie sich falsch eingeschätzt haben, sind sie in der BOL ohnehin richtig aufgehoben. Falls sie sich indes richtig eingeschätzt haben, sind sie in der BOL ggf. unterfordert. Da aber die Anzahl dieser Mannschaften für einen Spielbetrieb über einen volles Jahr allein auf Grund der Einschätzung nicht für eine LL genügt, ist es nach Auffassung von JA und SpA die beste Lösung für alle Beteiligten, wie im letzten Jahr eine entsprechend bezirksübergreifende Rückrunde zu spielen. Dies müssen die Bezirke zwar auch wollen, aber JA und SpA sind hier – jedenfalls im Norden – guter Dinge. Nachdem hier der Bezirksspielbetrieb betroffen ist, kann dies freilich nicht "der BHV" von sich aus entscheiden; wir werden aber bei den Bezirken wie im Vorjahr darauf hinwirken, dass diese Lösung zustande kommt (im Übrigen müssen auch die relevanten Vereine der BOL hierzu bereit sein).
    Ich hoffe, diese Antwort und die damit verbundenen Aussichten sind für Dich / die betroffenen Vereinen tragbar.
    Du kannst diese Antwort gerne an die anderen Empfänger weitergeben
    Viele Grüße
    Markus