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    Gemeinsame Leistungsteams

    20.05.2021

    Haspo Bayreuth kooperiert im Nachwuchs mit HC Sulzbach

    Die lange pandemiebedingte Pause fordert kreative Lösungen. Bei Haspo Bayreuth ist man sich einig, dass man mit dem mittlerweile für die Jugend-Mannschaften zur Normalität gewordenen Online-Training auf Dauer kein Training in der Halle ersetzen kann.

    Während man darauf natürlich keinen Einfluss hat, will der Verein nun aber organisatorisch einen Impuls für einen neuen Weg geben. Im Bereich der männlichen A- und B-Jugend wird Haspo ab der kommenden Saison eine Kooperation mit dem HC Sulzbach-Rosenberg eingehen, zu dem die Bayreuther schon über mehrere Jahre ein gutes Verhältnis haben. Zunächst ist das auf ein Jahr befristet, jedoch mit dem Ziel, die Verbindung langfristig beizubehalten.

    Es wird jedoch ausdrücklich keine Spielgemeinschaft im rechtlichen Sinne entstehen, sondern die beiden Vereine bleiben auch in den beiden betroffenen Altersklassen bestehen. Die A-Jugend wird unter dem Namen Haspo Bayreuth und die B-Jugend unter dem Namen HC Sulzbach-Rosenberg an den Start gehen. In der jüngeren Altersklasse gibt es aber so viele Spieler, dass beide Vereine auch noch eigene zweite Mannschaften melden werden, die nicht ganz so leistungsorientiert sind. Das bedeutet, dass einige Spieler den Verein wechseln werden. „Wir wollen den bürokratischen Aufwand so gering wie möglich halten“, erklärt der Haspo-Vorsitzende Andreas Berghammer. „Alles wurde schon mit den Spielern und ihren Eltern im Vorfeld besprochen und letztlich dank des großen Zuspruchs umgesetzt.“

    Ex-Haspo-Trainer Weigl der Initiator

    Ins Rollen gekommen ist das Projekt durch den Jugendkoordinator des HCS sowie ehemaligen Haspo-Jugendtrainer Christian Weigl, der zunächst die Haspo-Trainer Matthias Starz und David Schreibelmayer mit ins Boot holte: „Es war zunächst mal ein Gedanke, der dann in Gesprächen während unserer schon vergangene Saison stattgefundenen gemeinsamen Trainingseinheiten immer mehr gereift ist“, erläutert Weigl. Auf diese Weise habe man passende Angebote für jeden Spieler, „sowohl für solche mit hohen Ambitionen als auch für jene, die Handball als Hobby sehen.“

    Im Zuge der Kooperation haben sich die Verantwortlichen entschieden, die gemeinsame A-Jugend für die Qualifikation zur Jugend-Bundesliga anzumelden. „Uns ist klar, dass wir aktuell sehr geringe Chancen haben, was eine Bundesliga-Teilnahme betrifft“, weiß Weigl. „Wir wollen aber zum einen einfach mal sehen, wo wir stehen, und zum anderen den Jungs möglichst schnell wieder Spielpraxis und einen Rhythmus ermöglichen.“ds

    Quelle: Nordbayerischer Kurier