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    Wechsel auf der Spielmacher-Position

    13.05.2021

    David Schreibelmayer verlässt Haspo Bayreuth / Nachfolger kommt mit Drittliga-Erfahrung

    Neben ein paar Änderungen im Trainerteam von Haspo Bayreuth (wir berichteten) tut sich auch im Spielerkader des Drittligisten etwas. Unter anderem wird Spielmacher David Schreibelmayer den Verein verlassen, aber ein Nachfolger im Rückraum steht bereits fest: Willi Wenzel bringt reichlich Drittligaerfahrung mit und kann auf eine hochklassige Ausbildung im Leistungszentrum des Bundesligisten SC DHfK Leipzig zurückgreifen.

    Noch ist unklar, wohin es Schreibelmayer verschlagen wird. „Ich werde im kommenden Semester ein Praktikum absolvieren. Wo es hingehen wird, steht allerdings noch nicht fest“, erklärt der Sportökonomiestudent, der zusammen mit Paul Saborowski als Kapitän im Haspo-Team amtiert. Fest steht jedoch, dass es nicht in der näheren Umgebung sein wird, sodass es für den 24-Jährigen auch handballerisch woanders weitergehen wird.

    Da kommt es gerade recht, dass ab der kommenden Saison Willi Wenzel zum Bayreuther Kader gehört. Der aus dem sächsischen Radebeul stammende Rückraumspieler studiert mittlerweile im zweiten Semester Grundschullehramt in Bamberg. Bevor es ihn nach Oberfranken verschlug, war er von 2013 bis 2020 beim Bundesligaklub SC DHfK Leipzig aktiv. In der Saison 2015/16 feierte er unter dem jetzigen Bundesliga-Trainer André Haber die Deutsche Meisterschaft in der A-Jugend. Im Anschluss an seine Laufbahn im Nachwuchs gehörte er zum festen Bestandteil der zweiten Leipziger Mannschaft, wobei er reichlich Drittliga-Erfahrung sammeln konnte. Außerdem war er phasenweise beim Training der Profi-Mannschaft dabei und durfte sogar im einen oder anderen Testspiel des Bundesligisten mitwirken.

    Im Drittligateam spielte Wenzel auch bereits mit zwei Bayreuthern zusammen: mit Johannes Ruoff – übrigens sein Mitbewohner in Leipziger Zeiten – und dem sich nun verabschiedenden Schreibelmayer. So kam auch die Verbindung zu Haspo zustande, wie der 22-Jährige berichtet: „Der Kontakt zu den beiden ist nie abgerissen, und nachdem ich zum Studieren nach Bamberg ging, haben sie mich immer wieder gefragt, ob ich in Bayreuth nicht mal vorbeikommen möchte.“ Mittlerweile war Wenzel schon ein paar Mal beim Hallentraining dabei und hat einen positiven Eindruck gewonnen: „Die Mannschaft macht einen sehr sympathischen Eindruck auf mich. Ich freue mich auf eine lustige Truppe, mit der man Spaß haben kann.“ Schreibelmayer ist sich sicher, dass Wenzel der Mannschaft weiterhelfen wird: „Er ist ein durchsetzungsstarker Spieler, der flexibel im Rückraum einsetzbar ist. Außerdem wird er dem Mannschaftsklima mit seiner positiven Art guttun.“

    Weitere vier Spieler verabschieden sich

    Neben dem bisherigen Spielmacher verabschieden sich noch weitere Spieler aus Bayreuth. Youngster Johannes Reif zieht es aufgrund einer Ausbildung an der Fachhochschule Marktredwitz zurück in seine Heimat nach Helmbrechts, Linksaußen Tobias Scheel wird sein Studium der Sportökonomie bald beenden und sich im Anschluss berufsbedingt von Bayreuth weg orientieren. Ebenfalls nicht mehr zur Verfügung stehen werden mit Tim Fehring und Oliver Neumann zwei weitere Sportökonomiestudenten – beide aus berufs- bzw. studienbedingten Gründen. ds
    Quelle: Nordbayerischer Kurier